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Lässt keinen Pass aus

Ronnie Schildknecht:
Lässt keinen Pass aus

11. Mai 2009 von Christian Friedrich

ronnie-schildknecht-2Der Ironman Switzerland ist seit zwei Jahren fest in seiner Hand und auch beim Ironman Hawaii 2008 war er von einem Top3 Platz nicht weit entfernt. Die Rede ist von Ronnie Schildknecht. Wir stellen Euch den Schweizer in ein paar Fragen einmal vor.


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Wo kommst Du her und warum hat es Dich zum Triathlon verschlagen?

Ich komme aus Zürich, bin dort in Thalwil am Zürichsee aufgewachen – dort wo auch der Ironman stattfindet. Bevor ich zum Triathlon kam spielte ich Tennis, Eishockey und Fussball. Bei einem Sprachaufenthalt im Jahr 2000 in San Diego lernte ich zwei brasilianische Triathleten kennen. Ich kaufte mein erster Triathlonrad im berühmten Nytro Shop in Encinitas und begann zu trainieren.

Ich flog sogar nach Kona um mir den Ironman anzuschauen. Auf der Radstrecke sah ich die Athleten gegen den Wind ankämpfen, die flogen durch die starken Seitenwinde nur so von der einen zur anderen Strassenseite. Dann kam noch Normann Stadler von Hawii zurück geflogen…. mit circa 50 km/h. Sowas hatte ich noch nie gesehen und ich dachte nur „die sind nicht ganz dicht“. Ab da war ich gefesselt.

Triathlon-Profi und Student: Wie teilst Du Dir Dein Training ein? Wann musst Du aufstehen und welche Umfänge kannst Du realisieren?

Ich bin ein bekennender Langschläfer und deshalb auch Spätaufsteher. Und ohne Kaffee am Morgen läuft da gar nichts. Zweimal Schwimmen um acht Uhr morgens Dienstag und Donnerstag plus Schule am Mittwoch um acht Uhr sind die Tage, die ich am frühesten, also um sieben Uhr aufstehe. Sonst bin ich aber spätestens um 8.30 Uhr auf. Ausser am Mittwoch habe ich im Studium nur an zwei Abenden Schule, da kann ich mir das Training unter dem Tag gut einteilen.

Die Umfänge variieren in der Vorbereitung für den Ironman zwischen 16 bis 25 Stunden. Ich trainiere oft sehr intensiv, dafür etwas kürzer. Mein idealer Tag beinhaltet 3 Stunden Rad mit 35 Minuten Kraftausdauer bis hin zur Schwelle am Berg plus ein 45 minütiger Koppellauf im 3:40 Schnitt. Am Abend kommt noch ein lockeres Schwimmtraining dazu.


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