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Radfahren im Wasser: Eine Alternative im Winter?

7. Januar 2013 von Meike Maurer

Rad fahren im Wasser, für Triathleten wohl eher eine ungewohnte Vorstellung, sind sie es doch eher gewohnt, bei Sonnenschein und auch bei Wind und Wetter ihr treuestes Gefährt aus der Garage zu schieben und durch die Natur zu radeln.


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Doch, dass man auch im kühlen Nass – auf einem Rad namens Aquarider – recht schnell ins Schwitzen kommen kann, merkten die Profitriathleten Michael Göhner und Felix Schumann in Begleitung von 1. Bundesliga-Triathletin Mignon Vatlach schnell.

Triathleten testen Aquarider

„Wenn ihr erstmal ein paar Minuten auf dem Ergometer sitzt und tretet, erkennt euer Körper den Widerstand“, erklärt Markus Scherer, Geschäftsführer der  Firma nemcomed aus Teningen. Und sobald Rumpf- und Armmuskulatur noch mit spezifischen Übungen hinzugenommen, wird es richtig anstrengend.

Das bekam Profi-Triathlet Michael Göhner, der unter anderem bereits die Langdistanz in Roth gewonnen hat und 2011 beim Ironman in Frankfurt Platz 3 belegte, am eigenen Leib zu spüren. „Das Training auf dem Aquarider ist wirklich ein sehr effektives und abwechslungsreiches Ganzkörpertraining.“ Und Felix Schumann, der schon drei Mal unter den Top Ten bei der Weltmeisterschaft der Cross-Triathleten auf Maui war und 2011 als Vierter bei der Challenge Roth ins Ziel kam, ergänzt, „man kann so eine Trainingstunde auf dem Aquarider wirklich sehr intensiv gestalten und hervorragend seine Kraft, Kraftausdauer und Koordination schulen.“

„Das schöne beim Radeln im Wasser ist, man brauch keine speziellen motorischen Vorkenntnisse. Die Bewegungsabläufe sind leicht zu erlernen und auch die Sturzgefahr wie beim Radfahren im Freien, kann ausgeschlossen werden“, ergänzt die frisch gebackene Ärztin Mignon Vatlach, was für untrainiertere Menschen vielleicht hilfreich sein könnte.

In einem waren sich die drei auf jeden Fall einig: „Bei Verletzungen stellt das Aqua-Cycling sicherlich eine gute Möglichkeit dar, um zumindest das Herz-Kreislaufsystem weiter zu trainieren und dabei die Gelenke nicht unnötig zu belasten.“

Das bringt’s und das steckt dahinter.

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