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Profilender Türchen 9: Jan Raphael – „Mir ist es schonmal gelungen einen kompletten Tannenbaum abzufackeln“

9. Dezember 2016 von Christine Waitz

Ingo Kutsche, einmalig2016 sollte für Jan Raphael in mehrerlei Hinsicht ein Neustart werden. Erstmals ohne Team, erstmals als Familienvater und mit zwei Langdistanz-Siegen. Neu ist auch, dass Weihnachten plötzlich an Wichtigkeit gewinnt – Sohn Leo sei Dank. Dabei überlässt er die Vorbereitungen lieber seiner Frau – nicht nur, weil er versehentlich schon einmal einen Weihnachtsbaum in Brand gesteckt hat.


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Hallo Jan,
so kurz vor Weihnachten werden Lichterketten ausgepackt, Sternchen aufgehängt, die Wohnung geschmückt. Hat man als Profisportler, der stets unterwegs ist, überhaupt Zeit für Weihnachtsdekoration? Wie sieht es bei dir aus?

Mir war Weihnachten eigentlich nie besonders wichtig, da kam es mir ganz gelegen, mich trotz der vielen Feierlichkeiten voll ins Training zu stürzen oder noch besser sogar, direkt gen Süden zu entfliehen. Jetzt haben wir einen 20 Monate alten Sohn, der nun doch schon einiges mitbekommt. Und da gehören Weihnachten und die Vorweihnachtszeit natürlich dazu. Allerdings muss ich ganz klar sagen, mit Weihnachtsdeko, Weihnachtsbäckerei und so weiter habe ich nichts zu tun, dafür habe ich meine Frau ;-)

Das Training ist mittlerweile wieder in vollem Gange. Wie vereinbarst du Familienfeiern und Trainingsplan? Welchen Tipp würdest du Hobby-Sportlern mit in die Adventszeit geben?

Ich versuche meine Training auch während der Feiertage gut unterzubringen, allerdings ist das eben auch mein Job. Meinen Athletinnen und Athleten, und das kann ich einem Hobbysportler nur empfehlen, verordne ich schon über die Feiertage eine Entlastungswoche. Manchmal kann es aber auch ein gutes Gefühl sein, sich auch über die Feiertage ein wenig zu bewegen, dann schmeckt die Gans doch gleich doppelt gut.

Plätzchen und Punsch, Weihnachtsgans und Stollen. Was ist dein Lieblings Weihnachts-Schmaus – oder kommt dir keine der kleinen Sünden auf den Teller?

Ich bin offen für alles und es gibt nichts was es nicht gibt bzw. geben darf.

Ingo Kutsche, einmalig

Mit Weihnachten verbindet wohl jeder eine ganz bestimmte Geschichte. Ein Geschenk, das man niemals vergisst, eine ganz besondere Bescherung oder eine erinnerungswürdige Weihnachts-Panne. Was ist dein besonderstes Weihnachts-Erlebnis?

Mir ist es schonmal gelungen einen kompletten Tannenbaum abzufackeln – kam allerdings nicht besonders gut an.

Weihnachten und Neujahr sind auch die Zeit für Rückblicke und Ausblicke. Wie fällt dein Fazit für 2016 aus und was erhoffst du dir vom neuen Jahr?

2016 war sportlich gesehen, mit den Siegen in Regensburg und Almere, ein sehr erfolgreiches für mich. Ich habe zu alter Stärke zurückgefunden und gemerkt, dass ich schneller werden kann als je zuvor. Daran will ich anknüpfen und gerne im nächsten Jahr eines der großen deutschen Langdistanzenrennen gewinnen. Viel wichtiger ist mir allerdings, dass unser kleiner Leo gesund ist, sich gut entwickelt und wir weiterhin so viel Spaß mit ihm haben wie bisher.

Weihnachtliches Quick’n’dirty:

Plätzchen oder PowerBar? – Schokolade.
Tanne oder Trainingslager? – Früher Trainingslager jetzt Tanne.
Christkind oder Weihnachtsmann? – Weihnachtsmann.
Gans oder Würstchen mit Kartoffelsalat? – Heiligabend Würstchen, am ersten Weihnachtsfeiertag Gans.
Gekaufte oder selbstgemachte Geschenke?  Sehe ich aus als könnte ich basteln?
Deine Lieblings-Plätzchensorte… – Vanillekipferl.
Dein Weihnachts-Trainings-Special… – 10x100m im Wasser.

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Fotos: Ingo Kutsche

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