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Profilender Türchen 5: Julia Gajer – An Weihnachten der Familie die Aufmerksamkeit schenken

5. Dezember 2016 von Christine Waitz

einmaligDie amtierende ETU Europameisterin auf der Mitteldistanz nimmt sich über Weihnachten ganz gerne eine Auszeit vom Triathlon. Deshalb geht sie das Fest gut vorbereitet an – sowohl was das Training, als auch, was die Weihnachts-Deko betrifft. Für nächstes Jahr wünscht sie sich „wieder deutlich konstantere Leistungen.“ Heute im Profilender-Interview: Julia Gajer.


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Hallo Julia,
so kurz vor Weihnachten werden Lichterketten ausgepackt, Sternchen aufgehängt, die Wohnung geschmückt. Hat man als Profisportler, der stets unterwegs ist, überhaupt Zeit für Weihnachtsdekoration? Wie sieht es bei dir aus?

Ganz klar ja, die Zeit nehme ich mir auf jeden Fall. Ich mag die Advents- und Weihnachtszeit sehr gerne und möchte sie trotz Fokussierung auf den Sport nicht verpassen.

Das Training ist mittlerweile wieder in vollem Gange. Wie vereinbarst du Familienfeiern und Trainingsplan? Welchen Tipp würdest du Hobby-Sportlern mit in die Adventszeit geben?

In diesem Jahr fahre ich im Dezember in Trainingslager nach Mallorca. Die Woche um Weihnachten dient dann der Entlastung nach dem Trainingsblock – von daher passt das ganz gut. Über die Weihnachtstage nehme ich mir immer nochmal eine kleine Auszeit vom Triathlon, bevor es dann in die heißere Phase der Vorbereitung geht. Genau das würde ich auch Hobbysportlern empfehlen. Gerade im Frühling und Sommer muss die Familie bei vielem hinter dem Sport zurückstehen, da ist Weihnachten ein guter Zeitpunkt es einmal umzudrehen.

Plätzchen und Punsch, Weihnachtsgans und Stollen. Was ist dein Lieblings Weihnachts-Schmaus – oder kommt dir keine der kleinen Sünden auf den Teller?

Natürlich darf man an Weihnachten auch genießen. Eine Weihnachtsgans darf bei mir nicht fehlen.

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Mit Weihnachten verbindet wohl jeder eine ganz bestimmte Geschichte. Ein Geschenk, das man niemals vergisst, eine ganz besondere Bescherung oder eine erinnerungswürdige Weihnachts-Panne. Was ist dein besonderstes Weihnachts-Erlebnis?

Ein etwas anderes Weihnachten hatte ich vor ein paar Jahren als ich mit meinem Mann mit Rucksack und Zelt in Patagonien unterwegs war. Tagsüber haben wir eine tolle Wanderung nahe de Fitz Roy unternommen. Statt Weihnachtsbraten gab’s dann abends Essen aus der Dose und ein Instant-Mousse au Chocolat.

Weihnachten und Neujahr sind auch die Zeit für Rückblicke und Ausblicke. Wie fällt dein Fazit für 2016 aus und was erhoffst du dir vom neuen Jahr?

Mein Fazit für 2016 fällt sehr gemischt aus. Ich hatte sehr gute Rennen, aber leider auch DNFs. Fürs nächste Jahr erhoffe ich mir wieder deutlich konstantere Leistungen.

Weihnachtliches Quick’n’dirty:

Plätzchen oder PowerBar? Plätzchen
Tanne oder Trainingslager? Erst Trainingslager dann Tanne.
Christkind oder Weihnachtsmann? Weihnachtsmann.
Gans oder Würstchen mit Kartoffelsalat? beides;-)
Gekaufte oder selbstgemachte Geschenke? Selbstgemacht.
Deine Lieblings-Plätzchensorte… Nussecken.
Dein Weihnachts-Trainings-Special… Weihnachten ist trainingsfrei;-)

Zur Website von Julia Gajer.

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Foto: Julia Gajer

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