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Profilender Türchen 4: Per Bittner – „Sünden gehört zu Weihnachten mit dazu“

4. Dezember 2016 von Christine Waitz

Christian Bottek, freiEine Revanche musste her, nach einem nicht gelungenen Rennen auf Hawaii. Auf Aruba klappte Per Bittners Rennen dann wieder perfekt. Mit einem Sieg schloss der Leipziger seine durchaus erfolgreiche Saison ab. Weihnachten verbringt er mit seiner Familie, freut sich auf gemeinsame Zeit und dann darf auch mal gesündigt werden.


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Hallo Per,
so kurz vor Weihnachten werden Lichterketten ausgepackt, Sternchen aufgehängt, die Wohnung geschmückt. Hat man als Profisportler, der stets unterwegs ist, überhaupt Zeit für Weihnachtsdekoration? Wie sieht es bei dir aus?

Der einzigste Weihnachtsschmuck ist momentan ein Weihnachtskalender mit Schokolade. Ich werde über Weihnachten nach Leipzig gehen um etwas mit der Familie zu feiern. Das gute daran ist, dass ich selbst nicht schmücken muß. Ich bin nicht der Weihnachtstyp, aber aller paar Jahre ist es doch schön, das Fest mit der Familie zu verbringen.

Das Training ist mittlerweile wieder in vollem Gange. Wie vereinbarst du Familienfeiern und Trainingsplan? Welchen Tipp würdest du Hobby-Sportlern mit in die Adventszeit geben?

Bei mir fängt das Training erst ganz langsam wieder an, daher werde ich viel Zeit über Weihnachten haben. Es ist bestimmt hilfreich sich nicht ganz so viel Training über die Feiertage auf zuladen, aber eine Einheit sollte schon möglich sein. Ich nutze die Winterzeit meistens für gute Läufe da es auch bei kalten Temperaturen noch Spass macht.

Per Bittner, einmalig

Plätzchen und Punsch, Weihnachtsgans und Stollen. Was ist dein Lieblings Weihnachts-Schmaus – oder kommt dir keine der kleinen Sünden auf den Teller?

Da ich eher der süße Typ bin stehen bei mir Plätzchen, Schokoweihnachtsmänner und Stollen ganz oben auf meiner Liste. Sünden gehört zu Weihnachten mit dazu da man ja das ganze Jahr über versucht „brav“ zu sein. Den Punsch gibt es aber auch beim jährlichen gang über den Weihnachtsmarkt.

Mit Weihnachten verbindet wohl jeder eine ganz bestimmte Geschichte. Ein Geschenk, das man niemals vergisst, eine ganz besondere Bescherung oder eine erinnerungswürdige Weihnachts-Panne. Was ist dein besonderstes Weihnachts-Erlebnis?

Für mich ist Weihnachten immer eine Erinnerung an meine Kindheit. Für Kinder ist es immer etwas besonderes und die Freude zu teilen mit den Kindern macht es besonders. Das macht sich gut, da es gerade Nachwuchs in meiner Familie gab – also gibt’s viel Spass, wenn alle mal wieder zusammen kommen.

Weihnachten und Neujahr sind auch die Zeit für Rückblicke und Ausblicke. Wie fällt dein Fazit für 2016 aus und was erhoffst du dir vom neuen Jahr?

Ingo Kutsche, einmalig2016 war durchaus sehr erfolgreich für mich. Ich habe mich für Hawaii qualifiziert und ich war beim Europa Challenge Ranking vorne mit dabei. Ich hatte einige Podiumsplatzierungen bei Mitteldistanzen, auf der Langstrecke fehlte dieses Jahr etwas nach vorne. Ich wünsche mir für 2017 mal einen „raus zu hauen“ bei einem großen Rennen. Das ich konstant übers ganze Jahr sein kann, habe ich gezeigt.

Weihnachtliches Quick’n’dirty:

Plätzchen oder PowerBar? – Plätzchen mit Schokolade.
Tanne oder Trainingslager? – Diese Jahr Tanne, danach Trainingslager.
Christkind oder Weihnachtsmann? – Christkind (Spitzname meiner Schwester).
Gans oder Würstchen mit Kartoffelsalat? – Gans.
Gekaufte oder selbstgemachte Geschenke? – Gekaufte.
Deine Lieblings-Plätzchensorte… – Muttis Selbstgebackene (Geheimrezept).
Dein Weihnachts-Trainings-Special… – Laufen bis der Weihnachtsmann kommt.

Zur Website von Per Bittner.

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Foto: Christian Botteck, Ingo Kutsche

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