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Profilender Türchen 16: Caroline Steffen – „Hochsommer in Australien fühlt sich nicht wirklich wie Weihnachten an“

16. Dezember 2016 von Christine Waitz

Caroline Steffen Hawaii 2014 Lauf2017 darf, wenn es nach Caroline Steffen geht, ruhig wieder etwas ruhiger werden. Nach einem Jahr volle Veränderungen feiert die ITU Vizeweltmeisterin auf der Langdistanz Weihnachten im australischen Hochsommer. Wobei die „Lichterketten in den Palmblättern doch etwas verloren aussehen,“ gibt sie zu. Gefeiert wird trotzdem. Wie, das verrät sie uns im Interview.


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So kurz vor Weihnachten werden Lichterketten ausgepackt, Sternchen aufgehängt, die Wohnung geschmückt. Hat man als Profisportler, der stets unterwegs ist, überhaupt Zeit für Weihnachtsdekoration? Wie sieht es bei dir aus?

Seit ich in Australien wohne habe ich mich, um ehrlich zu sein, nicht besonders um Weihnachtsdekorationen gekümmert. Hochsommer in Australien fühlt sich nicht wirklich wie Weihnachten an, die Lichterketten in the Palmenblättern sehen doch etwas verloren aus.

Das Training ist mittlerweile wieder in vollem Gange. Wie vereinbarst du Familienfeiern und Trainingsplan? Welchen Tipp würdest du Hobby-Sportlern mit in die Adventszeit geben?

Ja das Training ist wieder voll im Gange, jedoch über Weihnachten nehme ich mir natürlich ein paar Tage frei für Familie und Freunde. Das Training kann ruhig einmal etwas vernachlässigt werden und das Leben etwas mehr genossen werden. Verloren ist da nichts und die Motivation nach ein paar Tagen “easy“ wird jedoch um so größer sein.

Ingo Kutsche, frei

Plätzchen und Punsch, Weihnachtsgans und Stollen. Was ist dein Lieblings Weihnachts-Schmaus – oder kommt dir keine der kleinen Sünden auf den Teller?

„Prawn Mango Salad” und “Christmas Pudding“… Weihnachts-Schmaus in Australien.

Mit Weihnachten verbindet wohl jeder eine ganz bestimmte Geschichte. Ein Geschenk, das man niemals vergisst, eine ganz besondere Bescherung oder eine erinnerungswürdige Weihnachts-Panne. Was ist dein besonderstes Weihnachts-Erlebnis?

Ich erinnere mich noch gut, als Kind sind wir immer mit der Familie in den Mitternachts Gottesdienst und anschliessen mit dem Schnee-Schlitten nach Hause gerodelt (das war noch zu der Zeit als wir in der Schweiz über Weihnachten Schnee hatten).

Weihnachten und Neujahr sind auch die Zeit für Rückblicke und Ausblicke. Wie fällt dein Fazit für 2016 aus und was erhoffst du dir vom neuen Jahr?

2016 war ein Jahr voller Veränderungen für mich. Hoffe in 2017 wieder ein bisschen mehr Ruhe in mein Leben zu bringen.

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Fotos: Ingo Kutsche

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