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Und auf einmal war ich süchtig

Profi(le): Celia Kuch –
Und auf einmal war ich süchtig

6. März 2009 von Christian Friedrich

celia-kuchAm 7. März startet der Ironman Neuseeland bereits zum 25zigsten Mal. Mit dabei ist Celia Kuch, eine deutsche Profi-Triathletin, die in Neuseeland so gut wie zu Hause ist. Uns hat sie so einiges über sich und den Triathlon erzählt.


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triathlon.de: Wie kommt es das es Dich nach Neuseeland verschlagen hat?

Celia: Nach Neuseeland hat es mich verschlagen da ich mir während des Schreibens meiner Diplomarbeit ein Ticket nach Neu-Seeland gekauft habe um mir einen letzten Motivationsschub für die Arbeit zu geben. Ich war 1999 schon einmal für drei Monate dort und zudem sieben Monate in Australien unterwegs und habe mich zu dieser Zeit in dieses Land verliebt. Ich wollte immer gerne wieder hierher zurück – wegen den freundlichen Menschen, der wunderschönen Natur und der Tatsache das man nirgendswo in Neuseeland mehr als 100 Meilen vom Meer entfernt ist :)

Der Plan war ursprünglich für sechs Wochen hier im Norden der Nordinseln zum Surfen an einem Strand zu bleiben. Aber dann kam alles anders und ich bin nach zwei Wochen Surfen an der University of Auckland gelandet, habe ein drei monatiges Praktikum im Biomechanics Laboratory gemacht, dann mein postgrad diploma angehängt und schließlich meine Mastersarbeit geschrieben. Am Department for Sport and Exercise Science, University of Auckland. Im Bereich Biomechanik.

Seid November 2007 arbeite ich nun als Research Officer für die Auckland University of Technology im Centre for Physical Activity and Nutrition Research. Meine Hauptaufgabe ist die Evaluation von Physical Activity Projekten.

triathlon.de: …und wie kam es das Du Triathlon als Profi ausübst?

Celia: Warum trete ich als Profi an? Nun, eigentlich ist es ursprünglich nicht so gedacht gewesen aber als ich bei meinem ersten Ironmandistanz-Rennen in 2007 (Challenge Wanaka) mit Magenkrämpfen nicht wirklich „Gas geben“ konnte, wollte ich es unbedingt beim celia-kuch-challenge-wanakaIronman New Zealand besser machen. Ich hatte mich allerdings so spät entschieden dass ich nur noch einen Pro-Eintritt haben konnte. Mein derzeitiger Coach Walter Thorburn hatte die Idee.

Allerdings ging dieses Rennen dann völlig in die Hose. Bei Kilometer 120 war ich noch auf dem Gesamt 6. Platz bei den Frauen. Dann hatte ich aber einen Sturz vom Rad direkt auf dem Kopf und somit bin ich dann erstmal bewusstlos im Erste Hilfe Zelt/Krankenhaus gelandet. Das war meine 2007er Ironmandistanz-Saison. Drei Wochen nach dem Ironman Neuseeland konnte ich aber immerhin noch einen guten 2. Platz beim Auckland Half-Ironman schaffen. Die Saison in Deutschland 2007 sowie 2008 in Neuseeland lief dann aber um einiges besser mit einem 3. Platz bei der Challenge in Wanaka, 14. Gesamt beim Ironman Neuseeland und 23. Gesamt beim Challenge Roth.


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