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Produktvorstellung New Balance M1500: Der Kienle-Schuh

13. April 2015 von Christine Waitz

New Balance,   einmaligWelchen Schuh läuft Sebastian Kienle da eigentlich? Es ist der New Balance M1500. Wir haben uns den grünen Wettkampfrenner einmal genauer angesehen. triathlon.de Laufspezialist Thomas Altehülsing ist selbst in den weltmeisterlichen Schuh geschlüpft und hat ihn getestet. 


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New Balance,   einmaligZunächst zu den Fakten:  Sechs Millimeter Sprengung weist die Sohle des leuchtend grünen Treters auf. Leichte 201 Gramm bringt der M1500 auf die Waage und liegt damit für einen Wettkampfschuh gut im Rennen. Auf Dämpfung muss man trotz des geringen Gewichts nicht gänzlich verzichten: Das Geheimnis liegt im neuen Zwischensohlenmaterial. Dieses bietet dieselben Dämpfungseigenschaften und die gleiche Haltbarkeit wie Zwischensohlen, die sonst 30 Prozent schwerer sind. Besonders für Langstrecken, wo man auf etwas mehr Unterstützung durch den Schuh angewiesen ist, dürfte der M1500 also ideal sein. Unterstützung bietet auch die T-Beam-Konstruktion, die in der Sohle im Bereich des Mittelfuß verarbeitet ist. Sie soll den Fußaufsatz stabilisieren.

Immer schön Cool bleiben

New Balance, einmaligDas Obermaterial des Schuhs ist atmungsaktiv und gewährleistet so, dass euere Füße auch bei langen und heißen Läufen nicht zu sehr ins Schwitzen kommen. Nicht ganz irrelevant für einen Wettkampfschuh im Triathlon: Kann man ihn barfuß laufen? triathlon.de Laufexperte Thomas Altehülsing vom Laufzentrum Rheine meint: Ja!

Hallo Thomas! Bist du den Schuh gelaufen und wie fühlt er sich an?

Ja, ich habe ihn bei einem lockeren, langsamen Lauf und bei einem zügigen Lauf getestet. Der Schuh bietet ordentlich platz im Vorfußbereich und hat einen richtig guten Grip auf der Straße.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Stars Kleidertrends beeinflussen. Doch ist das in Sachen Sportmaterial Zielführend? Genau das Material nutzen zu wollen, das der Lieblingsstar läuft?

Naja, Sebastian Kienle macht da ja keine Werbung für Chips oder Brotaufstrich, sondern hat den Schuh selber über viele Kilometer gelaufen. Zielführend ist es nicht, gerade der Laufschuh muss passen und man muss sich doch einfach drin wohlfühlen, da hilft dir nicht wenn dein Star damit Weltmeister wird.

Der M1500 ist, laut Beschreibung, ein Wettkampfschuh. Laufe ich diese Schuhe wirklich nur im Wettkampf?

Nein, dass solltest du nicht tun. Sollte es der erste Wettkampfschuh sein, musst du lernen mit ihm zu laufen. Die Dämpfung ist wesentlich weniger und meist fehlt auch die Stabilität. Der M1500 hat eine leichte Pronationsstütze, ich sage immer mehr Pronationsstützchen. Bei langen Wettkämpfen ermüden auch die Strukturen des Triathleten und um eine gute Kraftübertragung zu gewährleisten ist eine Stütze schon zweckmäßig. Persönlich laufe ich Wettkampfschuhe auch im Training bis 20 Kilometer, aber das Gewöhnen hat auch ein paar Jahre gedauert.

Worauf muss ich beim Kauf von Wettkampfschuhen achten?

Es sind die gleichen Empfehlungen, die man auch bei einem Trainingsschuh nehmen kann. Wichtig ist die Umstellung im Training. Waden- und Fußmuskulatur müssen sich an die geringere Sprengung, Dämpfung und Stabilität gewöhnen. Oftmals hat man nach den ersten Läufen Muskelkater in den Füßen, ein Gefühl dass man eigentlich nicht kennt.

Das sagt Sebastian Kienle über den Schuh

Kostenpunkt für den weltmeisterlichen Schuh: 120 Euro.

Den New Balance M1500 gibt es auch im triathlon.de Shop Rheine!

Mehr Laufschuhe gibt es im triathlon.de Online-Shop.

Noch mehr Wettkampfschuhe findet ihr in der triathlon.de Übersicht!

Fotos: New Balance

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