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Produktneuheiten Aerolaufräder: Motivierender Sound

21. April 2013 von Christian Reinhardt

Sie treiben einem Tränen in die Augen oder zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Was gibt es schöneres als das Summen der Aerolaufräder oder das bollernde Geräusch einer Scheibe? Wir präsentieren euch heute die Neuheiten verschiedener Hersteller für die kommende Saison.


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Die Anforderungen an ein aerodynamisches Laufrad sind hoch. Soll es doch leicht, steif, aerodynamisch und preiswert sein. Um diesen Spagat zu vollführen gibt es einige Firmen, die sich auf die Entwicklung und Produktion von Laufrädern spezialisiert haben.

Was macht die besonderen Räder schnell?

Tauscht man die Trainingsfelgen gegen die Aerolaufräder, steigt der Puls automatisch um einige Schläge. Aus dem Trainingsrad wird die aggressive Rennmaschine. Nicht nur optisch ist das Renntuning festzustellen. Die Aerolaufräder sind mittlerweile überwiegend aus dem leichten Werkstoff Carbon gefertigt. Eine reduzierte Anzahl an Speichen und leichte Rennmäntel machen die Felgensätze zu Fliegengewichten.

Die Reduzierte Anzahl an Speichen, sowie deren Form ist nun in der Theorie der Faktor, der das Rad schneller macht. Denn je weniger Speichen, desto weniger Luftverwirbelungen an ebendiesen, umso geringer der Luftwiderstand. Die Verwendung von flachen Messerspeichen verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Natürlich wird die Felge mit abnehmender Speichenzahl immer instabiler. Dem entgegen wirkt das erhöhte Felgenprofil. Je höher die Felge, desto weniger Speichen benötigt das Rad um seine Stabilität zu erhalten.
Da auf das Hinterrad mehr Verwindungskräfte wirken als auf das Vorderrad, findet man häufig hinten mehr Speichen als vorne. Scheibenräder bieten übrigens die beste Aerodynamik, da an ihnen kaum Luftverwirbelungen entstehen. Ein höheres Gewicht muss man dabei jedoch in Kauf nehmen.

Objektiver Nutzen, motivationssteigerndes Tool oder optische Spielerei?

Unbestritten bieten die schnellen Räder ein erhebliches Mehr an Motivation. Oder lässt euch das Bollern einer Scheibe, das tiefe Surren eines Aerorades etwa kalt? Auch die optische Aufwertung der Rennmaschine durch die massigen schwarzen Felgen kann man nicht abstreiten.
Stellt sich nun also die Frage des objektiven Nutzens der teueren Räder. Glaubt man den Windkanaltests der Hersteller, lassen sich etliche Watt an Leistung sparen und die entscheidenden Minuten im Wettkampf heraus kitzeln. In der Praxis lassen sich diese Werte schwer überprüfen. Sicher ist aber, dass das passende Rad und eine gute Sitzposition weitaus mehr Einfluss auf die Aerodynamik haben als die Felgen. Sicher ist jedoch auch, dass Motivation und Gänsehaut noch niemandem geschadet haben…

Wir stellen vor

Lightweight Meilenstein

Mavic Cosmic CXR 80

Zipp 60

Xentis Squad 5.8 Silver Line

Shimano Dura Ace C75

Reynolds RZR 92

Corima Up „S“

Easton EC70 SL

Laufräder in Entwicklung

Auch wenn das Rad nicht neu erfunden wird, tüfteln Hersteller stets an Verbesserungen und Details. Auf der Interbike und Eurobike vorgestellt, aber noch nicht im Verkauf erhältlich, sind unter anderem diese zwei Laufräder.

HED Vanquish

Das Vanquish wird das erste Carbonaerolaufrad für Faltreifen aus dem Hause HED sein. Mit einer Profilhöhe von 60 Millimetern und der SCT (Stability Control Technology) aus dem Stinger 6 wird es 2013 auch auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Unter diesem Link erhaltet ihr erste Eindrücke vom Vanquish.

Profile Design

Die Ingenieure tüfteln mit Hochdruck an einem neuen Aerolaufrad unter dem Arbeitstitel „Take Aim“. Die ersten Bilder sehen vielversprechend aus. Schaut hier selbst.


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