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Pressekonferenz zum Ironman Frankfurt: Fernduelle im Pressegespräch

14. April 2015 von Christine Waitz

Lukas Bartl,   freiFrankfurt, 14. April 2015 – Der Ironman Frankfurt wirft seine Schatten voraus. So fand heute in Frankfurt die erste Pressekonferenz zum sportlichen Großereignis am 5. Juli 2015 statt. Dabei standen nicht nur Thomas Diekhoff, Ironman Europachef, Björn Steinmetz, Managing Director Deutschland, und Stefan Jäger, Head of Communications, den Journalisten Rede und Antwort. Vielmehr kündigten die ersten Topstars ihr Kommen persönlich an – im „Fernduell“ via Internet-Liveschaltung.


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Sebastian Kienle, Jan Frodeno, Frederik van Lierde und Julia Gajer stellten sich den Fragen von Ironman Pressechef Stefan Jäger. Der Tenor der Liveschaltung: wir freuen uns auf das hochkarätig besetzte Rennen und auf den Kampf um die Plätze. Die Vorbereitung darauf läuft offensichtlich auf Hochtouren – meldeten sich die Stars doch überwiegend aus dem Trainingslager.

Das Fernduell zwischen Jan Frodeno und Sebastian Kienle soll am 5. Juli  nicht beim „Fern“ bleiben, sondern zum mitreißenden Kopf an Kopf werden. Zumindest wenn es nach Meinung der beiden Protagonisten geht, die beide auf den Sieg in der Mainmetropole hinarbeiten. Ein freundschaftlicher Kampf soll es sein, bei der sich jedoch keiner Schwächen erlauben kann. Das bestätigt Jan Frodeno auf Nachfrage von Stefan Jäger: „Wenn ich mal einen schwachen Moment habe, dann denke ich an Sebi, der bestimmt auch gerade tüftelt. Das war früher schon so mit Daniel Unger – wir haben uns auch im Training immer gegenseitig motiviert.“

„Jan Frodeno ist the man to beat“

Frederik van Lierde indes sieht Jan Frodeno als Favoriten für das Rennen: „He ist the man to beat“ meint der Belgier und will versuchen so lange wie möglich dem Kampf der beiden Deutschen beizuwohnen.
Noch keine definitive Zusage liegt von Eneko Llanos vor. Doch der Spanier hatte am Abend vor der Pressekonferenz sein Interesse am Start angekündigt. „Ich denke, wir können die Katze aus dem Sack lassen und sagen, dass mit Eneko Llanos ein weiterer Topstar am Start stehen wird“, meint Thomas Diekhoff, der mit Blick auf das Mobiltelefon eine endgültige Bestätigung erwartete.

„Ein Vorgeschmack auf Kona“

Julia Gajer erhofft sich „einen Vorgeschmack auf Kona“. Nicht, dass sie sich tropische Temperaturen wünscht. Vielmehr spricht sie mit dieser Aussage die Konkurrenz an. „Caroline Steffen und Daniela Ryf waren letztes Jahr in Kona beide vor mir. Das Rennen in Frankfurt wird zeigen, wo ich stehe.“ Wichtig ist diese Information besonders nach ihrem Trainerwechsel. Seit Herbst 2014 arbeitet sie mit Wolfram Bott zusammen. „Wir haben einige neue Impulse gesetzt“, bestätigte sie gleich zu Beginn des Interviews.

„Ablauf noch runder gestalten“

Neue Reize soll es auch in der Organisation geben. Mit kleinen Änderungen verspricht sich Björn Steinmetz einen noch runderen Ablauf des Rennens in Frankfurt. So wird der Wettkampf mit einem Landstart beginnen. Erstmals soll die Schwimmrunde dann gegen den Uhrzeigersinn absolviert werden. Außerdem bekommen die Profi-Starter in diesem Jahr noch mehr Vorsprung, bevor die Altersklassen losgeschickt werden. „Wir arbeiten daraufhin, das Feld zu entzerren. In diesem Jahr werden davon vor allem unsere Profidamen profitieren und ein faireres Rennen haben. Für 2016 denken wir bereits darüber nach, einen „rolling Start“ einzuführen“, so Steinmetz.

Ein Schmankerl für die Zuschauer soll die in diesem Jahr bei allen Ironman-Meisterschaften verbesserte Liveübertragung bieten. „Bereits bei den Regionalmeisterschaften in Melbourne und Südafrika waren die Profis mit GPS-Trackern ausgestattet. Auch in Frankfurt werden wir so die Spitze genau verfolgen können.“ Thomas Diekhoff ergänzt: „Vorausgesetzt die Athleten stimmen zu, haben wir sogar die Möglichkeit unseren Zuschauern biometrische Daten der Sportler zu übertragen.“

Zur Website des Rennens.

Fotos: Lukas Bartl

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