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Pressekonferenz Ironman Mallorca: Mallorca birgt die ideale Kombination

6. Mai 2016 von Lukas Bartl

lukas bartl,   frei

Alcudia, 6. Mai 2016 – Der Ironman 70.3 Mallorca ist die beliebste Halbdistanz weltweit, nicht nur circa 3.500 Agegrouper, sondern auch ein großes Profifeld wird morgen wieder um den Sieg auf der Baleareninsel kämpfen. Mit Namen wie Andreas Dreitz, Tim Don und Bart Aernouts ist der Ironman 70.3 Mallorca auch in diesem Jahr wieder gut besetzt. Auch bei den Frauen sieht alles nach einem heißen Kampf aus. Nicola Spirig, Natascha Schmitt und Kirstin Möller heißen nur einige Favoritinnen, die morgen um die Sieg kämpfen werden. Was die Favoriten selbst über das morgige Rennen sagen, lest ihr in unserem Bericht von der offiziellen Pre-Race Pressekonferenz.


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Der Ironman 70.3 Mallorca ist in den letzten beiden Jahren stark mit dem Namen Andreas Dreitz verbunden. Der sympatische Bayreuther konnte jeweils den Sieg auf der Baleareninsel erringen. In diesem Jahr könnte er das Tripel voll machen.

Doch leicht machen, werden es ihm die anderen Profis sicher nicht. Das diesjährige Starterfeld klingt exklusiv wie eh und je. Namen wie Bart Aernouts bedürfen keiner weiteren Erklärung.

Ryf sagt ab

Bei den Damen sieht das ganz ähnlich aus, obwohl Vorjahressiegerin und „Million Dollar Baby“ Daniela Ryf nicht an den Start gegen wird, deutet alles auf ein extrem spannendes Damenrennen hin. Mit Daniela Riesler, Natascha Schmitt, Daniela Sämmler und Kristin Möller, um nur ein paar zu nennen, sind auch einige deutsche Damen am Start, welche gute Chancen auf den Sieg haben. Die deutschen Damen werden, aller Wahrscheinlichkeit nach, vor allem in Gurutze Frades und Nicola Spirig zwei extrem strake Konkurrentinnen haben.

Mallorca – eine ideale Kombination

Zu beginn der Pressekonferenz hieß Paul Kay, einer der Moderatoren der Ironman European Tour, die Athleten wie auch Vertreter der Medien willkommen. Die ersten Gäste auf seiner Interviewcouch waren Vertreter der Stadt Alcudia, des Titelsponsors Thomas Cook und Ironman Europe, Middle East and Asia CEO Hans-Peter Zurbrügg. Nach Grußworten der Stadt und des Titelsponsors, ergriff Zurbrügg das Wort. Er stellte heraus, wie ideal wie die Kombination sei, welche Mallorca bietet, als Sportdestiation, sowie auch Urlaubsort. Diese Kombination sei es vor allem anderen, das den Ironman 70.3 Mallorca zu einem so erfolgreichen Event mache.

lukas bartl, freiLadys First

Im Anschluss betraten die geladenen Profidamen die Bühne, allen voran Natascha Schmitt. Die Deutsche erklärte wie gerne sie auf Mallorca sei.
Im Anschluss richtete Paul Kay seine Fragen an die Engländerin Emma Pooley, die unter anderem bereits eine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Peking, sowie einen UCI Weltmeistertitel im Einzelzeitfahren vorweisen kann. Sie bereite sich auf den Ironman in Brasilien vor und habe in den letzten beiden Wochen bereits zwei Rennen bestritten, stapelte die Engländerin tief.
Zum Abschluss der Damenrunde kam Gurutze Frades, die Siegerin des Ironman Vichy, zu Wort. Sie stelle zurückhaltend fest, dass es ihr vor allem wichtig wäre, morgen ein für sich persönlich gutes Rennen abzuliefern. „Wenn es für den Sieg reichen würde, wäre es toll“.

Lukas Bartl, frei„Die Jungs werden es mir nicht leicht machen“

Im Anschluss an die Damen bat Paul Kay die drei geladenen Herren auf die Bühne: Andreas Dreitz, Tim Don und Victor del Corral.

Tim Don ergriff als erster das Mikrofon, er stellte fest, dass er überhaupt das erste mal auf Mallorca wäre und über die Menge an Radfahrern auf der Insel mehr als überrascht gewesen sei. „Positiv überrascht,“ schob der gut gelaunte Engländer schmunzelnd nach. Er hielt sich mit seinem Statement etwas bedeckt und stellte klar, dass er auf den Ironman in Brasilien hintrainiere. Darauf gefragt, welchen Stellenwert Mallorca im Rennkalender hat, antwortete er, dass es eines der ersten großen Rennen in Europa sei und dass die Jungs ihre Muskeln zeigen wollen würden.

Victor Del Corral, der bereits drei Ironmanerfolge zu Buche stehen hat, teilte mit, dass er auch in Vorbereitung auf andere Rennen nach Mallorca gekommen sei, er liebe die Mitteldistanz, jedoch scheine er einfach besser auf der Langdistanz zu sein, gab der Spanier zu bedenken.

Zu guter Letzt kam „Mr. Mallorca“ Andreas Dreitz zu Wort. Paul Kay führte ihm vor Augen, dass würde er morgen gewinnen, er 50 Prozent der Austragungen des Ironman 70.3 Mallorca gewonnen hätte und dass das doch eine tolle Leistung wäre. Der sympathische Bayreuther kommentierte dies mit einem Lächeln. „Natürlich wäre es toll, aber ich glaube nicht, dass die anderen mir es all zu leicht machen werden.“

lukas bartl, frei

Bracht, Thomschke und Hörmann nicht am Start

Timo Bracht und Markus Thomschke, die beide zum Favoritenkreis zu zählen waren, mussten ihre Teilnahme kurzfristig absagen. Bracht hadert mit einer Erkältung und Thomschke sei noch nicht vollständig vom Ironman South Africa erholt und wolle sich keinem unnötigen Verletzungsrisiko aussetzen. Auch der Deutsche Jungprofi Markus Hörmann musste verletzungsbedingt seine Teilnahme absagen. Ebenso wird Leanda Cave morgen nicht beim Damenrennen an den Start gehen.

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Fotos: Lukas Bartl

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