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Pressekonferenz Ironman Frankfurt: Schnell, schneller, Streckenrekord?

3. Juli 2014 von Christine Waitz

Sebastian Kienle_TeaserFrankfurt, 3. Juli 2014 – Nicht nur die Zahlen rund um die dreizehnte Auflage des sportlichen Großevents beeindrucken. 3.000 Teilnehmer aus 60 Nationen, 4.500 Helfer und über 300.000 Zuschauer. Nein, neben der Masse steht auch gehörig Klasse am Start des Ironman Frankfurt 2014. Sowohl das Herren- als auch das Damenfeld ist so gut besetzt, dass am Sonntag bei guten Bedingungen der Streckenrekord fallen könnte. Konkurrenz belebt schließlich auch das Tempo.


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Einer, der mit dem ausgesprochenen Ziel antritt, die Acht-Stunden-Marke zu knacken, ist Frederik van Lierde. Der amtierende Weltmeister hofft damit natürlich auch ganz vorne zu sein. Primär will er jedoch die magische Marke unterbieten: „That’s why I came here!“, platzt es fast aus ihm heraus. Fast sicher würde das auch einen neuen Streckenrekord bedeuten. Der nämlich wurde 2009 von Timo Bracht aufgestellt und liegt bei 7:59.15. Nach einem dreiwöchigen Trainingslager in Font Romeu fühlt van Lierde sich dazu ausreichend gerüstet und erholt – zu hektisch war doch der Winter zu Hause.

Mit Spannung erwartete Premiere

Natürlich galt die Aufmerksamkeit besonders dem Olympiasieger, der sein Ironmandebüt feiern wird. „Ich dachte, ich wäre gut drauf, bis ich Jan gesehen habe“, witzelte Sebastian Kienle neben ihm. „Größer, schlanker, und dann zerquetscht er einem beim Gruß noch die Hand“. Frodeno indes wiegelt jegliche Erwartungen ab. „Ich muss erstmal meine Gels zählen“, spielt er den Ball zurück und will das Neuland, das ihm bevor steht ganz ohne Favoritenlast betreten. „In erster Linie habe ich Respekt vor der Distanz.“
Sebastian Kienle zeigt sich dennoch zuversichtlich und wähnt sich in deutlich besserer Form als im letzten Jahr. Die zahlreiche Konkurrenz begrüßt er: „Damit ist das Rennen zwar schwieriger, aber eben auch mehr wert!“
Den dritten Athleten in der Riege der deutschen Topstarter auf der Pressekonferenz begrüßte der Moderator als „den wohl meist unterschätzten Athleten in Frankfurt“. Jan Raphael, amtierender Vize-Europameister, gab sich erneut bescheiden und will vor allem seine Erfahrung auf dem Kurs ausspielen. Ein schnelles Rennen erwartet auch er, einen neuen Streckenrekord sieht er in Greifweite. „Ich selbst muss einfach sehen, was am Ende rauskommt.“

Déjà-vu im Damenrennen?

Genau zehn Monate nach dem schweren Unfall saß Titelverteidigerin Camilla Pedersen heute auf der Pressekonferenz. „Es fühlt sich merkwürdig an“, gab die Dänin zu. „Vor einigen Monaten hat man mir noch gesagt, ich würde für immer im Rollstuhl sitzen. Jetzt ist das Rad mein Rollstuhl“. Doch selbst nach fünf Siegen in fünf Rennen in diesem Jahr ist Pedersen sich noch nicht sicher, wie der Körper auf der Langdistanz reagieren wird.
Fast genauso über den Start Pedersens, wie sie selbst, freute sich Konkurrentin Jodie Swallow. „Ich freue mich auf eine Neuauflage des Kampfes – ich mag knappe Rennen und werde auch dieses Jahr alles geben. Ich habe getan, was man tun kann, um vorbereitet zu sein“.

Als Wackelkandidatin sieht sich Eva Wutti. Die Siegerin des Ironman Copenhagen 2013 scheint immer noch an ihrem DNF beim Ironman Texas vor einigen Wochen zu knabbern. „Entweder es wird schnell, oder ich falle aus. Irgendwie ist das bei mir immer ein Grenzgang zwischen DNF und Finish und ich will eigentlich nur die Ziellinie erreichen.“

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Auch in diesem Jahr wird triathlon.de über die Social-App das Rennen live verfolgen. Seid dabei! Schickt Kommentare, Fotos oder Filme direkt auf die triathlon.de Frankfurt Seite. Wer sich im Vorfeld offiziell als Spotter anmeldet, der kann sogar ein triathlon.de Renn-Packet abräumen!

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Fotos: Ingo Kutsche

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