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Praktische Hilfe für die dunkle Jahreszeit: Stirnlampen

25. Dezember 2012 von Christoph Steurenthaler

Im Winter seht ihr Schwarz? Und das liegt nicht nur am Klima, sondern vor allem daran, dass es während euerer Trainingszeit überwiegend noch oder schon dunkel ist? Kein Problem. Die Erleuchtung naht. Egal ob LED, Halogen oder eine Kombination – mit der passenden Stirnlampe geht ein Licht auf. Wir haben einige Modelle für euch getestet.


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Worauf kommt es an?

Weitwinkellinse für Streulicht im Nahbereich

Es gibt ganz unterschiedliche Stirnlampen für verschiedene Aktivitäten und Einsatzzwecke. Triathleten und Läufer benötigen eine kleine, leichte Lampe die den Nahbereich gut ausleuchtet, um Wurzeln, Bodenunebenheiten und andere Hindernisse zu erkennen. Wegen der eher geringen Laufgeschwindigkeit ist die maximale Leuchtweite nicht ganz so entscheidend. Je schneller man unterwegs ist, desto weiter sollte der Lichtkegel das vor einem liegende Gebiet ausleuchten.

Welche Leuchtmittel gibt es?

LED-Lampen eignen sich für die Ausleuchtung des Nahbereichs am Besten. Sie bieten durch ihr helles, streuendes Licht optimale Sicht bei sehr niedrigem Energieverbrauch. Mit einer Batterieladung sind zweihundert Leuchtstunden kein Problem. Außerdem sind LED-Lampen nahezu unzerstörbar. Klein, leicht und preiswert sind sie ein praktischer Helfer für unterwegs.

Für eine bessere Ausleuchtung der Ferne benötigt man eine leistungsfähigere Lampe. Hierzu eignet sich ein kombiniertes System aus LEDs und Halogenscheinwerfern, die teilweise mit Xenon-Technik ausgestattet sind. Bei diesen Modellen hat man dann die Möglichkeit zwischen LED-Licht für den Nahbereich und der leuchtstarken Halogenlampe für die Ferne zu wählen. Allerdings sind diese Modelle entsprechend schwerer.

Weitere nützliche Features

Signalpfeife bei Petzls Tikka XP

Wird die Lampe häufiger genutzt sollte man sich für ein Modell mit waschbarem Band entscheiden. Auch eine Ladestandsanzeige ist bei häufigem Gebrauch sinnvoll, damit unterwegs nicht schlagartig das Licht erlischt. Für die Verwendung in sehr kalten Gebieten oder einem langen Einsatz ohne Pause eignen sich Lampen mit Belt-System. Dabei wird das Batteriefach nicht am Stirnband, sondern an einem Behälter am Gürtel oder in der Jackeninnentasche getragen. Dadurch erhöht sich der Tragekomfort am Kopf durch das geringere Gewicht und gleichzeitig ist das Batteriefach vor Kälte geschützt.

In der Dämmerung bzw. Dunkelheit ist die passive Sicherheit ein ganz wichtiger Faktor für Läufer und Walker. „Be safe, be seen“ heißt das Motto. Durch ein integriertes rotes Rücklicht und ein reflektierendes Stirnband wird man von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern leichter und schneller erkannt. Für den Notfall bieten manche Modelle zusätzlich eine integrierte Signalpfeife.

Los gehts mit den Modellen von Petzl auf der nächsten Seite.


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