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Power Horse Triathlon Team: Mit Spannung erwartetes Saisonhighlight

11. Oktober 2013 von Christine Waitz

Power Horse Triathlon Team,   einmaligBereits zwei Wochen vor dem Startschuss zur Ironman Weltmeisterschaft Hawaii sind die Athleten des Power Horse Triathlon Teams nach Kailua-Kona gereist. Die letzten Trainingseinheiten verliefen gut und so warten Timo Bracht, Jan Raphael und Horst Reichel gespannt auf das bevorstehende Saison-Highlight. Welche Erwartungen sie an das Wochenende stellen, lest ihr hier.


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Bracht: Mit Erfahrung nach ganz oben?

Foto: Sebastian Kuhn, freiEin ganzes Jahr waren die drei Athleten des Teams auf Punktejagd für die Qualifikation zur Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Mit dem Sieg beim Ironman Los Cabos deutete Timo Bracht als Erster Ambitionen an. Der Eberbacher gilt seit Jahren als einer der konstantesten Athleten weltweit und ist auf Hawaii immer ein Kandidat für die Top-Platzierungen. So auch in diesem Jahr. Einmal mehr wird Bracht all seine Erfahrung in den Ring werfen und versuchen sein mit Platz fünf bisher bestes Hawaii-Ergebnis zu verbessern: „Ich habe die Chance in diesem Jahr aufs Podium zu kommen. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann will ich am Rad-Wendepunkt in Hawi in Schlagdistanz liegen. Dann würde der Rest in meinen Beinen liegen.“

Raphael nimmt Herz in die Hand

Ebenfalls mit einem starken Ergebnis im Rücken kommt Jan Raphael nach Hawaii: Bei der Ironman Europameisterschaft in Frankfurt sicherte er sich Anfang Juli den zweiten Platz. . „Das habe ich mit der Kombination aus hartem Training, Spaß und der nötigen Lockerheit gut gemeistert“, blickt Raphael zurück.
Dort setzte er sich gegen ein absolutes Weltklasse-Starterfeld durch und musste sich nur dem Spanier Eneko Llanos – einem der Favoriten auf den Weltmeistertitel – geschlagen geben „Und genauso will ich hier auf Hawaii an das Rennen heran zu gehen und versuchen fast ein wenig auszublenden, dass wir hier bei der Weltmeisterschaft sind. Ich habe meine letzten Starts analysiert und bin davon überzeugt, dass ich immer viel zu verkrampft war, ich wollte zu viel. Letztlich ist doch jeder Ironman gleich! Die Distanzen sind identisch und es tut immer weh. Es gibt keinen Grund, warum es hier für mich nicht laufen sollte.“
Sein Ziel formuliert er selbstbewusst: „Wenn ich es hinbekomme mein ganzes Leistungsvermögen abzurufen, dann wird auch die Platzierung am Ende stimmen. Dass ich in der Weltspitze mithalten kann, brauche ich niemandem mehr beweisen.“

Power Horse Triathlon Team, einmaligRookie-Reichel mit Hawaii-Premiere

Sein großes Ziel war die Hawaii-Qualifikation: „Zwölf Monate Quali-Marathon sind vorüber und am Samstag folgt die Krönung“, freut sich Reichel auf seinen ersten Start auf Hawaii. Mit fulminanten Auftritten beim Ironman Western Australia, dem Ironman Südafrika, sowie dem Sieg beim Ironman 70.3 Italy erfüllte sich Horst Reichel den großen Traum. Nun steht er am Samstag an der Startlinie am Pier von Kailua-Kona und misst sich mit den besten Triathleten der Welt. Wenn alles gut läuft und er 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit abrufen kann, so traut sich der Darmstädter eine Platzierung unter den ersten 20 zu, wie das klappen könnte, weiß er auch: „Ein schneller Marathon ist bei mir der Schlüssel für eine Top 20 Platzierung.“

Zur Website des Power Horse Triathlon Teams.

Foto: Power Horse Triathlon Team, Sebastian Kuhn

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