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Test: Pearl Izumi Vagabond – Praktische Allzweck-Jacke

16. Oktober 2007 von Christian Friedrich

pearl-izumi_vagabond.jpgDie Vagabond von Pearl Izumi ist eine Windjacke, die auch als Weste durch abnehmbare Ärmel getragen werden kann. Auf Grund ihrer „normalen“ Optik kannst Du sie vor allem auch als Alltagsjacke praktisch nutzen.


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Zu allererst ist die Vagabond eine leichte Rad-Windjacke. Winddicht ist sie jedenfalls. So warm wie ein Phantom Plus II hält sie allerdings nicht. Alle Taschen an ihr sind Netztaschen, die innen auf den Stoff fest vernäht sind (bis auf die Rückentasche). Die Vagabond hat zwei durchaus große Seitentaschen, eine Brusttasche, die praktisch für das Handy ist und eine größere Rückentasche. Alle vagabond_reissverschluss.jpgTaschen haben Reißverschlüsse, diese lassen sich mit Handschuhen allerdings nicht so einfach auf- und zuziehen. (siehe Bild links).

Wind und Regenvagabond_weste.jpg
Der Kragen schützt ausreichend den Hals und ist mit warmem Stoff versehen. Am Bund kann die Jacke noch zugezogen werden. Das Jackenmaterial ist wasserabweisend, also nicht wasserdicht. Wobei die Rumpfjacke etwas dichter hält als die Arme, die abnehmbar sind. In den Bündchen der Arme sind kleine Verengungen eingenäht, die keinen Wind reinlassen (siehe Bild unten).

vagabond_aermel.jpg

Auch eine Weste
Die Ärmel sind per Reißverschuss mit der Jacke verbunden und durch kleine Klettverschlüsse zusätzlich „gesichert“. Diese machen aber nicht einen besonders festen Eindruck und nerven beim Ab- oder Anbauen der Ärmel etwas. Sind die erst einmal ab, hat die Weste keine extra Abschlüsse und Wind kann einfach in die Jacke kommen.

Passformvagabond_klettverschluss.jpg
Die Vagabond unterstützt nicht speziell die gestreckte Radposition sitzt aber angenehm (halt wie ein normale Jacke auch). Die Ärmel sind lang genug.

vagabond_kragen.jpgAlltags-Rad-Jacke
Bei Wind im Sommer, Frühjahr oder Herbst reicht meist ein T-Shirt, wenn man aktiv (sich dabei bewegt) im Alltag unterwegs ist darunter aus. Kalt wird es so ab 12 Grad und darunter. Dann kann aber mit einem dünnen Langarmshirt auch noch gefahren werden ohne zu frieren. Etwas Nieselregen ist kurzzeitig kein Problem. Ich nutze sie nicht im speziellen Radtraining, sondern für die Touren zwischendurch. Sie lässt sich platzsparend in den Rucksack stecken. Mittlerweile gibt es auch schon ein Nachfolgemodell, die Vagabond II.

Pflege
Die Vagabond soll man zwar nur kalt waschen, ich hab aber auch nach einer 30 Grad Wäsche keine „Defekte“ an ihr feststellen können.

Hersteller Pearl Izumi
Produktname Vagabond Jacket
Preis etwa 90 Euro
Besonderheiten Jacke und Weste
Temperatur Mit entsprechendem Hemd/Shirt bis 10 Grad kein Problem
Waschenbar Bis 30 Grad
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