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Ostseeman 2012: Woysch und Nitschke greifen wieder an

4. August 2012 von Christine Waitz

Foto: nils peter binder / einmaligZu Schleswig-Holsteins größtem  Triathlonspektakel werden erneut 1500 aktive Athleten erwartet, die sich an der Flensburger Förde als Einzelkämpfer oder als Staffelstarter der Herausforderung einer IronMan-Distanz stellen wollen. 600 Ausdauercracks werden sich dann im Alleingang an  die legendäre Distanz von 3, 8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen wagen. 


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Foto: Niels-Peter Binder/einmaligZum elften Mal treffen sich Ausdauerfreaks aus ganz Europa an der Förde, um sich dem Härtetest zu stellen. Während die Athleten in der Ostsee und auf den Straßen und Wegen rund um Glücksburg den Schweiß fließen lassen, feiern die Glücksburger und viele Gäste aus der Umgebung das große Ausdauerspektakel.

Ein langer Tag steht bevor

Vom Startschuss morgens um  7:00 Uhr bis zum Zieleinlauf des letzten Finishers am Abend gegen 22:00 Uhr wird auch bei vielen Zuschauern der Puls ein wenig höher schlagen. Auch ein Jahrzehnt nach dem ersten Startschuss ist in der Region die Begeisterung für die sportlichen Helden des langen Ausdauer-Dreikampfs ungebrochen. Gegen 15:30 Uhr wird am Sonntag der Sieger im Ziel am Kurstrand erwartet und vom Publikum gebührend gefeiert werden. Wenn sich die Sonne am Abend über der Förde senkt, werden sich gegen 22:00 Uhr die letzten Athleten freuen, dass sie ihren persönlichen Ausdauertest mit viel Durchhaltevermögen erfolgreich beendet haben werden.

Das Glücksburger Publikum genießt in der Triathlonszene einen ganz besonderen Ruf, weil es nicht nur den Topathleten zujubelt, sondern ganz besonders auch jenen Sportler Begeisterung entgegen bringen, die nicht um den Sieg kämpfen.  Aber natürlich versteht man auch in Glücksburg, wie die Champions zu feiern sind.

Streckenrekordhalter vom Vorjahr am Start

Das wissen nur wenige besser als die beiden Streckenrekordhalter und Vorjahressieger Nicole Woysch und Christian Nitschke, die beide bereits zwei Mal an der Förde triumphierten. Die Saarländerin und der Rostocker gehen erneut als Favoriten in den Wettkampf und streben nun jeweils ihren dritten Sieg an.  Die beiden Topathleten nehmen ihre Favoritenrolle an, haben aber auch großen Respekt vor der Konkurrenz und der Strecke, die insbesondere beim 10. OstseeMan-Triathlon im Vorjahr mit heftigen Wellen und einer windigen Radstrecke auch ihre raue Seite gezeigt hatte.

„Ich hoffe natürlich, dass das Wetter etwas besser mitspielt als im Vorjahr. Kälte ist nicht so meins“, gibt Christian Nitschke vor seinem dritten Start an der Förde zu. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, traut sich der 27-jährige Rostocker allerdings selbst auch einiges zu. „Ziel ist für mich auf jeden Fall der Streckenrekord (8:27:10 Std.) und, wenn das dann zum Siegen reicht, ist es natürlich noch schöner. Aber dafür muss natürlich alles passen. Auf jeden Fall bin ich total motiviert“, sagte Nitschke wenige Tage vor dem Start. Bei seinen beiden bisherigen Erfolgen hatten Nitschkes Ehefrau Elisabeth und seine beiden kleinen Kinder für zusätzliche mentale Unterstützung vom Streckenrand aus gesorgt. Auf den Live-Support durch den Nachwuchs muss der Rostocker dieses Mal verzichten, aber er hat schon eine Lösung gefunden, wie er sich unterwegs dennoch Kraft durch die Familie verschaffen kann. „Ich habe mir die Bilder der Kinder auf den Lenker geklebt“, sagt Nitschke.

Voller Vorfreude auf den OstseeMan zeigt sich auch Nicole Woysch.  „Ich freue mich auf mein Rennen und auf die Glücksburger. Ein wunderbares Stück Deutschland“,  beschreibt die 35-jährige aus Wadgassen ihre Zuneigung zum OstseeMan-Triathlon. Auch aus ihren Ambitionen macht die Siegerin von 2009 und 2011 keinen Hehl. Nachdem es für sie im bisherigen Saisonverlauf nach einem Radsturz zu Saisonbeginn noch nicht so gut lief, fühlt sich die Saarländerin jetzt in Topform.  „Wenn das Wetter mitspielt, sollte der von mir 2009 aufgestellte Streckenrekord (9:22:24 Std.) fallen. 110 % werde ich geben“, gibt sich Woysch optimistisch und tatendurstig.

Zur Homepage des Veranstalters.

Fotos: Niels-Peter Binder

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