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ÖTILLÖ Swimrun World Series feiert Premiere in Deutschland

12. Oktober 2016 von Christine Waitz

Ötillö, einmaligWesenberg, 12. Oktober 2016 – Die Veranstalter der ÖTILLÖ Swimrun World Series freuen sich auf ihren ersten Event in Deutschland: Am Sonntag, 23. Oktober 2016, findet der ÖTILLÖ Swimrun 1.000 Lakes 2016 in der Mecklenburgischen Seenplatte statt. Bereits am Tag davor wird mit dem ÖTILLÖ Sprint 1000 Lakes 2016 die kürzere Version durchgeführt. Die Langstrecke umfasst 43,3 km Trailrunning und Schwimmen in offenen Gewässern.


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Der Start liegt in Wesenberg in Mecklenburg-Vorpommern, das Ziel in Rheinsberg in Brandenburg. Auf die Teilnehmer warten ein schneller Kurs und harte Konkurrenz, schließlich sind viele der Weltbesten Swimrunner am Start. In Zweierteams kämpfen sie um acht Qualifikationsplätze für die prestigeträchtige ÖTILLÖ Swimrun Weltmeisterschaft am 4. September 2017 in Stockholm.

Fast 360 Teilnehmer aus zwanzig Nationen, darunter über fünfzig deutsche Teams, haben sich für die erste Auflage des ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes angemeldet. Sie starten in den Kategorien Damen, Herren und Mixed. Noch nie zuvor haben sich so viele Teilnehmer bei der Premiere eines ÖTILLÖ-Rennens registriert – Swimrun boomt weiterhin!

Insgesamt legen die „Schläufer“ 43,3 km zurück, darunter elf Schwimmpassagen von insgesamt zehn Kilometern Länge. Der längste zu schwimmende Teilabschnitt führt über 1.500 Meter. Die Athleten wechseln 22 Mal zwischen Laufen und Schwimmen. Um sich dabei nicht mit dem Umziehen aufhalten zu müssen, tragen sie beim Schwimmen die Laufschuhe und beim Laufen den Neoprenanzug.

Ötillö, einmalig

Die Ötillö-Premiere in Deutschland in schönster Umgebung

André Hook muss passen

André Hook aus Hamburg, der mit seinem Partner Wolfgang Grohé das seit Jahren erfolgreichste deutsche Swimrun-Team bildet, ist wegen einer Knöchelverletzung beim ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes leider zum Zuschauen verdammt. Wolfgang Grohé geht für Team Campz stattdessen mit Vincent Gabalda (FRA) im Sprint an den Start.

„Das 1000 Lakes-Rennen sollte unsere neunte Teilnahme an einem ÖTILLÖ-Event sein“, sagte André Hook enttäuscht. „Es ist schade, dass ich dieses wunderbare Swimrun-Abenteuer und die damit verbundene Atmosphäre jetzt wegen meiner Verletzung nicht miterleben kann. Die Mecklenburgische Seenplatte wird eine fantastische Kulisse für ein atemberaubendes Rennen liefern. Bunte Herbstwälder, glasklare Seen, knackig kaltes Wasser, ein hoher Schwimmanteil und überraschend schnelle Laufstrecken: 1000 Lakes wird etwas ganz Besonderes sein!“

Nach der Absage von André Hook darf man nun gespannt sein, wie sich das Michelstädter Team swimrunART Odw. mit Sebastian Bleitgen und Frank Mertins (GER) im internationalen Teilnehmerfeld schlagen wird: Sie belegten bei der ÖTILLÖ-WM im September in Schweden als zweitbestes deutsches Team Platz 22 bei den Herren. Auch Armin Hummel (GER) und Juha Lindfors (FIN), 2015 Neunte bei der ÖTILLÖ Swimrun-WM, wollen vorne mitmischen.
Zu den favorisierten Teams bei den Damen gehört Team Addnature of Sweden mit den amtierenden Weltmeisterinnen Kristin Larsson und Annika Ericsson (SWE). Sie stellten bei der WM 2016 einen überragenden neuen Streckenrekord auf und landen sicher auch beim ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes unter den Top Ten.
Im Mixed dürften Jasmina Glad Schreven und Thomas Schreven (FIN) vom Team Say no to doping! an der Spitze dabei sein: Sie gewannen vor einem Monat bei ihrem ersten Rennen nach einjähriger Wettkampfpause den Solvalla Swimrun in Finnland.

Ötillö, einmalig

Mit der ÖTILLÖ Swimrun World Series wollen die ÖTILLÖ-Organisatoren und Swimrun-Erfinder Mats Skott und Michael Lemmel (SWE) einzigartige Rennen an außergewöhnlichen Orten veranstalten. Der ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes bildet hier keine Ausnahme. Die Landschaft unterscheidet sich völlig von den anderen Rennen der World Series im Engadin, den Scilly-Inseln oder Schweden, ist mit ihren 3.000 Seen und den herbstlich gefärbten Buchenwäldern aber mindestens genauso schön. Die Wassertemperaturen werden zwischen 13 und 15 Grad liegen. Auf den weichen und flachen Waldwegen können die Athleten ein hohes Tempo laufen, so dass die Schnellsten wohl nach zirka fünf Stunden im Ziel eintreffen werden.

Mehr Informationen unter www.otilloswimrun.com 

Fotos: Ötillö

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