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Norseman 2010: Susanne Buckenlei gewinnt zum zweiten Mal

9. August 2010 von Christian Friedrich

Die härteste Langdistanz der Welt findet vermutlich in Norwegen statt und das jetzt schon zum achten Mal. Auch 2010 haben wieder über 200 Athleten den Weg in die Startliste gefunden und gewonnen hat mit 10:59:57 Stunden der im Vorjahr noch Zweitplazierte Norweger Henrik Oftedal. Bei den Frauen konnte Susanne Buckenlei ihren Titel vom Vorjahr mit 13:13:03 sogar verteidigen und den Streckenrekord nochmals verbessern.


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Zum Start im kalten Fjordwasser müssen die Athleten von einer Fähre fünf Meter ins 16 Grad kalte Wasser springen, bevor es per Wasserstart losgeht. Bei den Männern am mit 51:43 Minuten deutlich am schnellsten war Jørgen Møllerop (Platz 70 Gesamt am Ende) vor demVorjahressieger Tom Remman mit 54:16. Der spätere Sieger und letztjährige Zweite schwamm gerade mal eine 1:12:40, was aber zeigt, wie schwer das Restprogramm der tapferen Triathleten und Triathletinnen noch wurde.

Auch 14 Deutsche standen in der Startliste, wobei 4 davon es nicht bis ins Ziel schafften. Susanne Buckenlei war die einzige deutsche Frau am Start von insgesamt 36 gestarteten.

War das Schwimmen noch flach, so kam mit der mit 3.500 Höhenmeter gespikten Radstrecke die erste schwere Herausforderung. 5:36 benötigete Henrik Oftedal dafür (Radrekord von Bjorn Andersson 5:25:00 Stunden) und konnte bis zum Start des Marathons den Rückstand auf den zu diesem Zeitpunkt führenden Tom Remman auf knapp 7 Minuten verkürzen. Ist mehr als die Hälfte des Marathons noch flach wartet auf die Teilnehmer auf den letzten Kilometern ein echter Berglauf. Auf den letzten 17,2 Kilometer geht es 1850 Meter hoch. Mit einem 4:08 Stundenmarathon erkämpft sich Oftedal am Ende noch den Sieg und gewinnt in unter 11 Stunden – 10:59:57 Stunden. Zeiter wird Tom Remman mit 11:08:15 Stunden.

Auch bei den Frauen war die Schwimmzeit mehr oder weniger zweitrangig. Mit knapp 10 Minuten Rückstand stieg Susanne Buckenlei aus dem Fjördwasser und wechselte auf´s Rad, auf dem sie der vorauseilenden Holländerin Gonny Rosendaal bis zum zweiten Wechsel gute 14 Minuten abnehmen konnte und so mit einem vergleichsweise kleinem Abstand von drei Minuten zum Laufen wechselte. Aber der auch die Holländerin musste den Gaustoppen hoch und verlor bis ins Ziel etwa 13 weitere Minuten. Susanne Buckenlei gewann nicht nur in persönlicher Bestzeit von 13:13:03 Stunden und konnte damit ihren Titel vom Vorjahr verteidigen, sondern verbesserte den Streckenrekord um zwei Minuten. Ihr und den zahlreichen anderen Finishern war damit das schwarze Finsher-T-Shirt gewiss.

Ergebnisse

Die deutschen Starter
Florian Dunst  – TV Murrhardt – 12:33:58
René Schällig – Eintracht Hildesheim – 13:01:03
Mirko Eger – Pulsschlag Ersgebirge -13:09:38
Martin Rüsseler – Intedis – 13:12:18
Jens Richter – Triabolos Hamburg – 13:13:13
Christian Kittler – Grillsportverein Vorpommern – 13:28:35
Markus Radgeber – 500mille Racing Team – 15:02:16
Rolf Hanau – Gipfelstürmer Vorgebirge – 16:06:33

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