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Nike LunaRacer: Sein Geheimnis ist nicht nur die Sohle

25. Juli 2008 von Christian Friedrich

Leichte Laufschuhe gibt es ja schon einige. Mit dem LunaRacer kommt Nike nun mit einem sehr leichten Schuh mit speziellem Obermaterial und einer Sohle aus der Weltraumforschung auf den Markt.


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Schaum von der Nasa
Über einen von der Nasa entwickelten Schaumstoff der nicht nur leicht, sondern auch eine gewisse Federwirkung bieten soll, kam Nike zum Lunarlite Material. Der Lunarliteschaum ist etwa 30 Prozent leichter als herkömmliches geschäumtes Sohlenmaterial, ermöglicht eine geringe Sohlenhöhe und bietet trotzdem noch eine gewisse Dämpfung. Die Sohlenunterseite (Flexkerben) zeigt deutlich eine ähnliche Gliederung, wie sie schon von den Nike Free Modellen bekannt ist.

Obermaterialgeflecht
Weiterhin ist die Flywire-Technik zum Einsatz gekommen. Polyesterfäden mit extrem hoher Zugfestigkeit werden dabei auf das Obermaterial aufgelegt und mit einer Laminierung fixiert. Vorbild waren hier die anatomischen Bänderstrukturen im Fuß. Die Fixpunkte sind nach dem gleichen Funktionsprinzip wie die Spannseile an einer Hängebrücke angeordnet. Die Flywire-Fäden sind nur an Stellen platziert, an denen der Fuß gestützt werden muss, weshalb weniger Material zum Einsatz kommt und so Gewicht eingespart werden kann.

Der LunaRacer soll pro Einzelschuh 227 Gramm (Größe 9) beziehungsweise 170 Gramm in der Damenversion (Größe 7) wiegen. Der auch als LunarTrainer+ Version erhältliche Schuh kostet etwa 130 Euro. Alle Modelle sind kompatibel mit dem Nike+ System.

Mittlerweile hatten wir ihn schon für einen Testlauf bekommen.

Info: Nike

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