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Neue Reihe – Die Lieblingseinheiten der Profis

24. Mai 2012 von Christine Waitz

Foto: Christine Waitz/freiEs gibt zwei Arten von Trainingseinheiten, die einem aus dem Trainingsplan wie mit Leuchtschrift geschrieben herausstechen, wenn man ihn vom Trainer überreicht bekommt. Die Einheiten von denen man weiß, dass sie „a hard day at the office“ sein werden und die Einheiten auf die man sich schon am Abend vorher freut – oder noch mehr freut als auf alle anderen.In unserer neuen Reihe  „Die Lieblingseinheiten der Profis“ stellen wir euch die Trainingssessions vor, die die Profis am liebsten machen. Heute: Koppeltraining in der „extended version“.


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Als erste Athletin in der Reihe, darf ich selbst meine Lieblingseinheit vorstellen. Und – welch Überraschung – ihr dürft euch auf einen langen Tag einstellen.
Meine Lieblingseinheit ist ein langes Koppeltraining, sozusagen die „extended version“ eines normalen Koppeltrainings.

Foto:Christine Waitz/freiGut vorbereitet starten

Wie es sich für eine Lieblingsaktivität gehört, wird schon die Vorbereitung zelebriert. An einem geeigneten Ort (vorzugsweise Wind und Wetter geschützt sowie abseits der Aufmerksamkeit anderer Menschen) werden Fahrrad, Helm, Radschuhe, Laufschuhe, Kappy, Getränke und Wechselkleidung für den Notfall präpariert. Dann geht es los.

Nach dem Warmup geht es erst richtig los

90 Minuten auf dem Rad im GA1 Tempo. Sozusagen als Warmup. Es folgt ein Wechsel mit 5-6 Laufkilometern, ebenfalls im GA1 Tempo. Keine Angst, es wird noch früh genug hart. Denn nun beginnt der erste Teil der angekündigten „extendet“ Version.
Es geht nochmal auf das Rad. Weitere 90 Minuten, dieses mal darf das Tempo bereits etwas höher sein und/oder einige Intervalle eingebaut werden. Der folgende Lauf Nummer zwei folgt diesem Muster. Auf der Strecke des ersten Wechsels darf nun gerne Tempo aufgenommen werden.

Das große Finale

Als großes Finale schließt sich der dritte Durchgang an. Noch einmal gilt es Helm auf und los.Weitere 60 Minuten Rad mit harten Anteilen und Beschleunigung am Ende leiten den letzten schnellen Wechsel in die Laufschuhe ein. Auf den ersten Laufkilometern wird noch einmal richtig Tempo gemacht, bevor das letzte Stück nach Hause zum Auslaufen genutzt wird.

Das schöne an diesem Training ist auch, dass es beliebig ausbaubar ist und mit Sprints und Intervallen garniert und verziert werden kann. Viel Spass!

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