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NADA: Anti-Doping-Pilot-Projekt erfolgreich abgeschlossen – Nachanalysen des Commerzbank-Triathlon-Teams negativ

17. November 2014 von Christine Waitz

Bonn, 17. November 2014 – Die NADA hat die eingefrorenen Proben des ehemaligen Commerzbank-Triathlon-Teams nach neuesten Analysemethoden re-analysiert. Alle re-analysierten Proben waren negativ. Diese Nachanalyse war Teil des Vertrages über ein beispielhaftes Anti-Doping-Projekt zwischen dem Commerzbank-Triathlon-Team, das 2009 aus dem Dresdner-Kleinwort-Team hervorgegangen war, und der NADA.


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Die acht Athleten, die über die Jahre Teil des Triathlon-Teams waren, wurden einem strengen Anti-Doping-Programm unterzogen mit unangekündigten Trainingskontrollen sowie allen aktuell zur Verfügung stehenden Analysemöglichkeiten einschließlich dem Einfrieren der Proben für Nachanalysen. Hintergrund dafür war, dass oft Jahre später durch neue Analyse-Methoden der Nachweis im Nachhinein möglich ist oder auf zuvor nicht als Dopingmittel bekannte Substanzen re-analysiert wird.

465 Kontrollen

Insgesamt wurden die acht Athleten zwischen 2007 und 2011 465-mal kontrolliert, davon waren 258 Urinkontrollen und 207 Blutkontrollen. Zusätzlich gab es Anti-Doping-Workshops zur Information der Athleten.
Nachdem in den Proben in der Re-Analyse keine verbotenen Substanzen gefunden wurden, erhalten die Sportler auch die Bonuszahlungen, die bis zur Re-Analyse drei Jahre nach Ende der Vertragslaufzeit ebenfalls „eingefroren“ wurden.

Die Zusammenarbeit mit dem Triathlon-Team endete 2011, als die Commerzbank ihr Sponsorenengagement neu strukturiert hat. Die NADA dankt der Commerzbank für ihr Engagement.

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