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München Triathlon: So kann es auch mal gehen

17. Juli 2007 von Christian Friedrich

chrismt.jpgMünchen Triathlon und ich wollte so richtig aufdrehen. Zuerst einmal hab ich Betreuer gespielt und Gitte und Stef durch den Jedermann-Parcour gebracht. Bei der Aktion dem Stef alles wichtige für einen guten Triathlon-Wettkampf mit auf den Weg zu geben ist mir dann auch aufgefallen, wie viele Details es zu beachten gibt und das so ein Dreisport-Event für jemanden ganz neuen eine große Herausforderung ist.


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Um Gitte musste ich mir keine Sorgen machen, die kannte das ganze Prozedere bereits von mir und ist ja in der Beziehung fast schon ein alter Hase. War ja auch bereits Ihr dritter Triathlon.

Ich hab es dann auch geschafft beide beim Schwimmstart zu filmen und beim Wechsel und bei Gitte jedenfalls noch im Ziel ein Foto zu machen.

Kommen wir zu mir:
Nachdem ich mir die Wechselzone eingerichtet hatte ging es direkt zum Schwimmstart. Neo an und ab ins Wasser, das ich als verhältnismäßig frisch empfand. Keine Prügelei im Wasser, aber irgendwie waren die ganz schnellen schneller weg als mir lieb war. Zu Ende der Strecke war ich fast ein wenig einsam. Ich fühlt mich aber eigentlich ganz gut.

Der Wechsel klappte so lala und beim Aufsteigen aufs Rad bin ich ins Geländer gefahren…konnte mich aber halten und nach ein paar Sekunden weiterrollen.

Boah war das heiß. Ich hatte meinen neuen Aerohelm auf unter dem mir im späteren Verlauf noch richtig heiß wurde. Tja und so der letzte Druck auf die Pedale hat gleich zu Anfang gefehlt. Sobald ein bisschen Wind daher kam oder es über die Schatzbogen-Brücke ging wurde ich erschreckend langsam. Meist brauch ich meine 10 Kilometer zum Einrollen, aber am Sonntag haben auch die 40 nicht gereicht. Es war eine durchgängige Quälerei.

Dann halt laufen, mei so schlecht war die Radzeit bestimmt auch nicht, dacht ich mir. Also ab in die Wechselzone und Schuhe an und ab und….Luftschnapp….ich konnte mich kaum aufrichten und bekam nur schlecht Luft. Da fiel mir ein, dass ich ja meine Spacer gewechselt hatte (von unten nach oben, also Lenker tiefer) und meinen Sattel noch einen Zentimeter nach oben gestellt hatte. Insgesamt lag ich so etwa noch 3 Zentimeter tiefer und das eine Stunde ununterbrochen bei Puls 170 (denke ich). Nicht gut, daran sollte man sich längerfristig gewöhnen…scheinbar. Das gleiche Problem hatte ich schon mal letztes Jahr. Nur konnte ich da nach 2 Kilometern wieder zügig weiterlaufen. Klar die Hitze war auch leistungsmindernd, aber ich wollte ne 41-42 laufen.

Dem war diesmal nicht so…bis Kilometer 5 etwa 6 min/km und danach dann 5:30 bzw zum Ende noch ne 4:20, aber da war es mir auch schon egal und ich hab mich nicht mehr groß verausgabt. 55 Minuten sagt dann ja auch alles. Finishermedaille. Essen und trinken und schnell weg von diesem Ort.

Heute hab ich gleich mal die Spacer von oben nach unten getan (Lenker wieder höher)…den Sattel lass ich so und in Immenstadt wird alles gut. Hoffentlich.

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