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Michael Raelert sagt Frankfurt Ironman ab

20. Juli 2011 von Meike Maurer

Auf der facebook-Seite der „Raelert-Brothers“ ist soeben folgendes Statement von Michael Raelert zu seiner kurzfristigen Absage online gegangen.


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Michael Raelert bei seinem Sieg in Erding 2010

Eigentlich hätte der Sieg beim Ironman Germany 2011 in der Familie bleiben sollen – eindeutiges Ziel von Michael Raelert war die Titelverteidigung seines Bruders Andreas aus dem Vorjahr.

Verstärkt auftretenden Schmerzen mit teilweisen Blockaden in der Hüfte verhindern nun unerwartet den Start des Ironman 70.3 Doppel-Weltmeisters in Frankfurt.

Michael Raelert dazu auf facebook:

„Mein Training und die Vorbereitungen für das Debüt auf der Ironman-Distanz sind seit Jahresbeginn sehr gut und nach Plan verlaufen. Im Frühjahr habe ich vereinzelt nach den härteren Trainingseinheiten punktuelle Schmerzen im Hüftbereich verspürt, die aber anschließend sofort wieder verschwunden sind. Für mich Bestand kein Grund zur Besorgnis, da ich dies immer mal wieder von großen Trainingsumfängen her kannte.

Mein erster Saisonstart am vergangenen Wochenende beim Schweriner Schlosstriathlon war als letzter harter Formtest perfekt! Trotz der kurzen Distanz hatte ich jedoch nach dem Rennen abends Hüftschmerzen, sofortige physiotherapeutische und chiropraktische Behandlung zeigte zwar die erhoffte Linderung, der Schmerz kam jedoch am Montag wieder zurück. Erneute therapeutische Behandlungen noch am gleichen Tag sowie am Dienstag brachten leider nicht den gewünschten Erfolg, vor allem erscheint für mich im Hinblick auf die Länge und damit verbundene Härte der Distanz beim Ironman Germany am Sonntag ein Start aus gesundheitlichen Gründen nicht vertretbar, das Risiko zu groß.

Gerade was den weiteren Saisonverlauf mit den für mich sehr wichtigen Rennen in Wiesbaden, Las Vegas und auch Kona angeht, möchte ich die möglichen Risiken und Schädigungen absolut vermeiden. Ich bedaure sehr, nach den monatelangen Vorbereitungen, nicht am Rennen teilnehmen zu können, denn wie viele andere Triathleten auch, hatte ich mich auf diesen gemeinsamen Tag gefreut!“

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