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Ich möchte topfit an der Startlinie stehen

Michael Göhner im Interview:
Ich möchte topfit an der Startlinie stehen

22. März 2012 von Meike Maurer

Während andere deutsche Triathlon-Profis bereits kurz vor ihren ersten großen Wettkämpfen stehen, lässt es der Reutlinger Michael Göhner derzeit noch etwas ruhiger angehen und befindet sich nach einem ersten Schwimmtrainingslager im Januar auf Teneriffa und einer längeren Vorbereitungsphase im Februar auf Fuerteventura nun noch bis Anfang April zusammen mit seinemr Familie auf der Baleraeninsel Mallorca. Was er 2012 geplant hat, verrät der Drittplatzierte von Frankfurt 2011 nun im Interview.


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Neues Spiel, neues Glück, neue Saison – Wie geht es dir und wie laufen deine Saisonvorbereitungen? 

Foto: Sebastian Kuhn

Danke, mir geht es sehr gut. Die Vorbeitung verlief ohne große Zwischenfälle und die Voraussetzungen für eine gute Saison sind nochmals besser geworden als im letzten Jahr. Zur gleichen Zeit hatte ich 2011 durch meine Fersen-OP noch viel wenig Laufkilometer.

Dein Saisoneinstieg war fast schon traditionell die DM im Wintertriathlon in Oberstaufen. Dort wolltest du eigentlich deinen Titel verteidigen. Platz 8 Stand schlussendlich für dich zu buche. Betrachtest du das Ergebnis als kleine Niederlage oder heißt die Devise “ jetzt erst recht!“ 

Klar, habe ich mir ein anderes Resultat gewünscht. Jedoch ist das „schlechte“ Ergebnis hauptsächlich einem Sturz geschuldet und das kann als Sommertriathlet auf den dünnen Brettern schon mal passieren. Den Wintertriathlon mache ich in erster Linie mit, weil es mir Spaß macht und mir und meiner Familie Oberstaufen sehr gut gefällt.

Hast du für diese Saison etwas in Sachen Training, Material, Ernährung ect. umgestellt? 

Letztendlich sind es Kleinigkeiten, die eine große Auswirkung haben können. Insbesondere bei meiner Stärke, dem Laufen, möchte ich auf der Mitteldistanz noch 2-3 Minuten schneller laufen. Auf der Langstrecke hat dies ja bereits im letzten Jahr ganz gut geklappt (2:46 h in FFM), aber auch da erhoffe ich mir noch einige Minuten Steigerung.

Wie geht es bei dir nun weiter? 

Am 2. April fliege ich von Mallorca heim und werde dann – mit Ausnahme eines Schwimmcamps in Freiburg – alles in der Heimat trainieren. Am 20.5. starte ich beim IM 70.3 St. Pölten in die Sommersaison, und da möchte ich topfit an der Startlinie stehen.

Am 10. Juni startest du beim Triathlon in Ingolstadt über die  Olympische Distanz . Bist du dort schon einmal gestartet und warum hast du dich für das Rennen in Bayern entschiednen? In diesem Zeitraum finden ja auch einige größere Wettkämpfe in Baden-Württemberg statt, die quasi vor der Haustüre wären.

Stimmt, es gibt zu dieser Zeit sehr viel Rennen. Allerdings wollte ich bereits 2011 nach Ingolstadt, da passte es aber nicht in meinen Wettkampfkalender. Somit wird 2012 meine Premiere dort sein. Generell fasziniert mich der Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer dort. Das Rennen in Ingolstadt ist familär und dennoch erstklassig organisiert. Solche Rennen möchte ich unterstützen, damit sie auch zukünftig ihren Platz im Veranstaltungskalender haben werden.

Welche Langdistanzrennen wirst du 2012 bestreiten und wo möchtest du diese Jahr Punkte für Hawaii sammeln? Was sind deine Ziele für die Saison?

Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal nach Kärnten zum Ironman gehen. Außerdem möchte ich den Ironman 70.3 Zell am See bestreiten.
Hawaii wäre eine Zugabe. Sollte ich die Punkte zusammen bekommen, würde ich auch nach Kona fliegen. Sollte es nicht reichen – was durchaus wahrscheinlicher ist – dann möchte ich Ende diesen Jahres einen späten Ironman machen, um bereits Punkte für 2013 zu sammeln.

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