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Rookie Indra startet durch

Meine erste Olympische Distanz:
Rookie Indra startet durch

16. Juli 2011 von Christine Grammer

Alleine 50 000 Breitensportler gingen seit 2002 bei der Triathlonveranstaltung an der Alster an den Start. Triathlon als Breitensport boomt: Die Volkssportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen locken immer mehr Quereinsteiger zum Triathlon. Über Staffel- oder Jedermannrennen findet jeder eine Möglichkeit, auszuprobieren, wie man sich als Triathlet fühlt. Dieses Jahr mit dabei bei den Jedermannathleten ist Rookie Indra Schröter aus Nienburg an der Weser.


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Beruflich war Indra fast 11 Jahre als Krankenschwester  tätig. Da sie sich ständig neue Ziele steckt, ist sie momentan im Bereich Qualitätsmanagement und Medizincontrolling im Krankenhaus angestellt.

Wir begleiten die 32-jährige  auf ihrem Weg zum ersten Triathlon-Finish auf der Olympischen Distanz in Hamburg.

Warst du auch in deiner Kindheit schon sportlich aktiv?

Als Kind hab ich zwar immer schon Sport gemacht (Schwimmen, Judo,Voltigieren), war aber im Mannschaftssport und in der Leichtathletik  eine völlige Niete. Nie gab es eine Urkunde und  meistens wurde  ich als letzte in die Mannschaft gewählt. Die letzten Jahre in der Schule habe ich dann bei den Bundesjugendspielen mit Abwesenheit geglänzt.

Wie bist du zum Triathlon gekommen?

Wenn im Fernsehen oder Zeitschriften Berichte über Triathlon waren, hat mich das schon immer interessiert. Allerdings waren das immer Hochleistungssportler und  an eine aktive Teilnahme an einem Triathlon habe ich selbst damals nicht gedacht.  Für lauschige Sommertage habe ich mir vor sechs Jahren ein Rennrad zugelegt. Davor bin ich hauptsächlich gelaufen, das hat sich von 5 km bis zum ersten Marathon 2007 immer weiter gesteigert.  Irgendwie kam einfach eins zum anderen. Ausschlaggebend für meinen ersten Triathlon war dann ein Triathloneinsteigerkurs letzten Sommer und der Eintritt in einen Verein mit Triathlonsparte und netten Leuten.

Warum machst du Triathlon?

Das Training ist einfach sehr abwechslungsreich. Ich kann mich in einer Disziplin völlig erschöpfen und am nächsten Tag mit einer anderen Disziplin trotzdem weiter Sport machen (wenn der Beruf nicht so viel Zeit in Anspruch nehemn würde…). Da ist schon ein gewisser Suchtfaktor dabei J.

Wo war dein erster Triathlon?

Bokeloh 2009 – sehr familiär und zwanglos, auf der Volksdistanz. Ich war total stolz beim Laufen, noch ein paar Mädels überholt zu haben, die einfach schon erschöpft waren. Das war ein richtig gutes Gefühl.

Was hast du dir für deinen ersten olympischen Wettkampf vorgenommen?

Für Hamburg wünsche ich mir primär, ohne Pannen ins Ziel zu kommen. Vor dem Schwimmen habe ich schon etwas Bammel, bei so vielen Menschen in der Alster ist die Verletzungsgefahr doch etwas erhöht. Wenn ich die Endzeit kenne und alles gut geht, überlege ich mir danach, was man daraus in Zukunft machen könnte. Ich bin 32, da kann ich noch lange an  meiner Kondition arbeiten.

Wir wünschen Indra viel Glück und freuen uns auf den Rennbericht.

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