Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Training > Radfahren2 > Mein Training in der VP1: Mental aufladen

Mein Training in der VP1: Mental aufladen

30. August 2018 von Andrej Heilig

Triathlon Anzeigen

Andrej HeiligRadfahren: MTB oder Rolle sind die Mittel der Wahl. Mit beiden gehe ich dem Autoverkehr aus dem Weg und kann ganz nebenbei an meinen technischen Fähigkeiten arbeiten. MTB in VP I heißt für mich einfach einmal planlos in der Gegend herumzufahren und alle Wege auszutesten, an denen ich sonst mangels Zeit immer vorbeifahren muss. Dabei lege ich bewusst das kleinstmögliche Blatt auf und denke nicht an die gefahrenen Kilometer. Auf der Rolle kann ich mir bei schlechtem Wetter endlich mal all die Kinofilme auf DVD anschauen, die ich den Sommer über im Kino verpasst habe. Bei beiden Formen versuche ich die Frequenz hoch und den Widerstand gering zu halten, öfter mal nur einen Fuß eingeklickt zu haben und so am runden Tritt zu arbeiten. Generell fahre ich in der VP I aber nur wenig Rad, denn dafür ist später noch genug Zeit (und Notwendigkeit).

Laufen: Am liebsten zweimal am Tag, einmal kurz (ca. 30 min) am Morgen auf nüchternen Magen um den Fettstoffwechsel hoch zu halten, und dann abends noch einmal etwas länger (ca. 60 min). Auch hier gilt: Worte wie Tempo, Geschwindigkeit und km habe ich noch nie gehört. Was zählt ist die Bewegung. Ich versuche meine Frequenz bei 180 Schritten / Minute zu halten, und wenn ich dafür Tippelschritte machen muss. Das Laufen soll einfach (wieder) Spaß machen. Ich nehme morgens ab und an ein paar Hopserlauf-Sprünge dazu, laufe auch mal kurz rückwärts oder seitwärts und plane abends mindestens 15 Minuten anschließendes Dehnen meiner „Problemzonen“ mit ein.

Welches Tempo schon in der VP 1 richtig ist, könnt ihr am Besten im Rahmen einer Leistungsdiagnostik ermitteln lassen. Hier gibt’s natürlich immer auch viele gute Tipps vom Profi.

Nichts von all dem mache ich jeden Tag, noch sind alle Tage gleich gut dafür geeignet. Da es unter der Woche in der Arbeit manchmal länger wird oder sonstige plötzlich auftretende Katastrophen darauf warten nach Feierabend noch bewältigt zu werden, trainiere ich zumeist schon morgens das erste Mal. Vor 07:00 gehört der Tag mir allein und ich bin auch geistig frisch.
Wenn es dafür zwischen 05:00 und 05:30 aus dem Bett geht freue ich mich auf eine große Tasse Kaffee und das Morgenmagazin im Fernsehen. Beim Klingeln des Weckers denke ich an meine Ziele, und schon muss ich einfach raus! Zumindest in 9 von 10 Fällen.

Viel Spaß beim Entspannen in der VP I, und zieht euch warm an!

Euer
Andrej Heilig


Seite: 1 2
Seit 1999 ist Andrej Nichtraucher und gleichzeitig einer neuen Sucht verfallen: Triathlon. Seit den Anfängen hat sich viel getan im Leben des erfolgreichen AK30 Triathleten. Aber das erzählt er Euch lieber selber. Hier die Webseite von Andrej Heilig.
Triathlon.de Anzeigen
 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden