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Hillerød Triathlon: So schnell wie es halt geht

20. August 2007 von Christian Friedrich

bild1.jpgSonntag um 8:01 Uhr war meine Startzeit. Um kurz vor 7 Uhr war ich vor Ort. Wetter war okay, trocken etwas mehr Wind (aber ist halt so in Dänemark) und etwa 17 Grad.


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Nachdem in der Wechselzone noch diverse Äste von Bäumen entfernt worden waren stand mein Rad auf der Nummer 1. Falsch: Ich muss mich auf den Platz 3 stellen, naja wurde mir noch von der Triathletin (die dort ihr Rad hinstellen wollte) auf Platz 3 hingewiesen. Da war ich wohl zu vermessen.

Dann zum Schwimmstart. Chip gibt es erst in der Halle, einschwimmen ist leider nicht bild3.jpgmöglich. Um 8 Uhr soll die erste ins Wasser (Frauen und Männer starten gemischt), aber die Registrierung funktioniert erst nicht. Dann geht es aber los und ich bin quasi mit meinem Startsprung bereits „erster“. Nach 500 Metern rauskrabeln, kurz laufen, noch mal 500 Meter. Vom Gefühl her hat mir der Bluesenventy Zero3 was gebracht, die nackten Zahlen behaupten, dass ich aber nur 25 Sekunden schneller war als letztes Jahr. Egal, ich war erster aus dem Wasser und erster am Rad. Cool.

Am Rad lief es dann sehr gut. In der zweiten Runde hatte ich nach einem Überholvorgang einen am Hinterrad. Nach 10 Kilometern fragt er mich (auf dänisch), ob mich sein lutschen stört. Mei, mir wurscht was Du machst, das ist Dein Wettkampf. Is aber hier erlaubt. Als ich zum Wechsel einbog war er weg, er musste noch eine Runde fahren. Ich war mit 2:07 Stunden drei Minuten schneller, als letztes Jahr. Und auch obwohl starker Wind bild2.jpgwar (teilweise) hatte ich keine Probleme mit meinem Scheibenrad.

Dann ein schneller Wechsel. Ein Däne sagt noch auf englisch (ich war ja der einzige Deutsche und auch mit Erdinger-Einteiler) “You look great“ und schon war ich weg, nicht ohne vorher noch „tak“ (Danke) zu sagen. Jetzt eine 1:26 wäre geil, aber der Kurs ist einfach zu hüglig. Dann halt eine 1:30. In den Bergab-Passagen kann man die ein oder andere Sekunde gut machen, aber die erste Hälfte der 10 Kilometer-Runde ist doch hart, gerade in der zweiten Runde.

Aber ich bin gut drauf und werde nur einmal von einem schnelleren Kurzdistanzler überholt. Hauptsache als erster Langer ins Ziel kommen. Am Ende war ich erster im Ziel und fünfter insgesamt. Unter vier Stunden war die Parole und mit exakt 3:55 Stunden hab ich sie gut erfüllt.

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