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Marktübersicht Rollentrainer: Einsatz in vier Wänden

22. November 2013 von Mario Lisker

Foto: Qubo,   freiDie Basis einer erfolgreichen Wettkampfsaison legt man im Winter, das weiß jeder. Triathleten tun sich aber meist schwer, mit MTB oder Crosser bei Wind und Wetter los zu ziehen. Hometrainer sind sperrig und unflexibel. Die Alternative ist klar: Ein Rollentrainer muss her! Beim Kauf eines geeigneten Modells gilt es, zwischen verschiedenen Systemen und Preisklassen zu wählen. Wir stellen diese kurz vor und geben einen kleinen Marktüberblick.


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Frei , Magnet oder Fluid…

Verschiedene Systeme für unterschiedliches Klientel umschreibt die Auswahlmöglichkeiten am Besten. Vor einer Kaufentscheidung sollte geklärt werden, was man braucht, was man kann und welche Stellmöglichkeiten man hat. Ein Mietshaus hat andere Regeln, als die eigenen vier Wände. Die Geräuschpegel der Rollen haben sich subjektiv zwar massiv vermindert, aber die Vibrationen, die beim Nachbar ankommen sind immernoch ein Problem.
Ein Blick auf die Widerstandsart und die Lagerung des Gestells sollte außerdem vorgenommen werden. Freie Rollen, wie die Tacx Antares, bieten ein freies Fahrgefühl aber kaum Widerstandsmöglichkeiten. Ein Fluid-System baut, dank Viskositätsänderung, bei steigender Drehzahl einen Widerstandsverlauf ähnlich der Straße auf. Das ist weniger für Anfänger geeignet, da die Trainingssteuerung Übung erfordert.

Gezielte Streckenvorbereitung

Screenshot CycleOps VRSo individuell die Ansprüche der Athleten, so einfallsreich die Hersteller. Nahezu alle namenhaften Hersteller bieten eine digitale Auswertung in Form von Drehzahl, Watt und Herzfrequenz. Manche gehen noch tiefer und buhlen mit virtuell abzufahrenden Strecke mit im Widerstand erzeugtem Streckenprofil um Käufergunst. Einzelne Giro d´Italia Etappen oder sogar Triathlonstrecken können nachgefahren werden. Auch GPS-basierende, aufgezeichnete Strecken können nachgefahren werden. Der erzeugte Widerstand entspricht hierbei dem Streckenprofil. Was kann es für eine bessere Streckenvorbereitung geben?

Wiegetritt oder Flüsterhit

Foto: Kinetic, freiKinetic hat ein bisher einzigartiges Feature – die Rock and Roll ist in der Seite beweglich und erlaubt so den Wiegetritt. Justierbares Nachgeben der Seitbewegung, beweglich gelagertes Vorderrad und progressiver Fluidwiderstand machen das Straßenfeeling perfekt. Gegen sich beschwerende Nachbarn versprechen die Hersteller von Direkttrainern die Lösung. Das Bindeglied zum Widerstand ist nicht länger der angepresste Reifen, sondern die Kette direkt am Trainer. Weniger Kontaktfläche heißt weniger Geräusch. Wie gut das ganze funktioniert, wird ein Dezembertest der Elite Turbo Muin zeigen.

Fazit

Es gibt keine Eierlegendewollmilchsau. Doch mit den Direkttrainern scheint es leise und kraftvoll, auch bei niedriger Frequenz, zu funktionieren. Ein Test in den kommenden Wochen soll dazu Klarheit bringen. Im Rest des Feldes geht es subjektiv leise zu, doch klopfende Nachbarn zeugen von Nachholbedarf. Freie Rollen erfordern Grundkönnen in Fahrtechnik. Nur wenige Anbieter bieten diese mit Widerstandseinheit an: Elite und CycleOps. Wer keine Nachbarn fürchten muss, wird sich an der Vielfältigkeit der Virtual Trainer erfreuen. Unsere Übersicht soll euch als ein kleiner Wegweiser dienen.

Zur Übersicht der freien Rollentrainer…

Zur Übersicht Rollentrainer mit Fluidwiderstand…

Zur Übersicht Rollentrainer mit Magnetwiderstand…

Zur Übersicht elektronisch gesteuerter und Virtual Reality Rollentrainer…

Zur Übersicht der Direkttrainer…

Fotos: Elite, CycleOps, Kinetic, triathlon.de


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