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Mein Ziel ist ein Sieg

Kurzinterview zum Ironman Arizona mit Sebastian Kienle:
Mein Ziel ist ein Sieg

15. November 2011 von Meike Maurer

Sebastian Kienle ist als Perfektionist unter den Triathlon-Profis bekannt und das gilt nicht nur für sein Material. Im Juli dieses Jahres stand er das zweite Mal in Roth am Start einer Langdistanz, die er mit Bravour bewältigte, unter 8 Stunden blieb und Zweiter wurde. Die Saison hatte für den 27-jährigen allerdings nicht nur Höhen parat. Am Wochenende wartet der erste Ironman in Arizona auf den Badener … was er sich vorgenommen hat, erzählt er uns im Interview.


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Foto: Ingo Kutsche

Wie geht`s dir und wie fit fühlst du dich für deine zweite Langdistanz in diesem Jahr? Hast du dein Tiefpunkt nach Roth vollständig überwunden?
Na ja, der Tiefpunkt war eher nach Wiesbaden. Ich denke, alles in allem war das Rennen in Roth nicht schlecht. Die kleine Pause nach Wiesbaden war gut und richtig, ich merke, dass ich jetzt wieder richtig unter Spannnung stehe und das ist sehr wichtig für so ein Ironman-Rennen. Das ist sicherlich auch ein kleiner Vorteil gegenüber den Jungs, die in Hawaii ausgestiegen sind und jetzt beim Ironman Arizona starten.

Was hast du seit deinem Sieg beim 70.3 in Miami in Amerika gemacht? Hast du alleine trainiert oder hast du dich einer Trainingsgruppe angeschlossen?
Ein bisschen Touri-Programm, wir (meine Freundin und ich) sind noch 10 Tage in Miami geblieben. Trainiert habe ich alleine, in Miami habe ich noch einmal einen Schwerpunkt im Laufen gesetzt. Und ich denke, da konnte ich noch das eine oder andere Prozent draufpacken.

Seit wann bist du in Phoenix und wie gefallen dir die Strecken? Vor allem die eher flache Radstrecke?
Ich bin seit Dienstag letzter Woche in Phoenix/Scottsdale und habe dort einen klasse Homestay. Zum Trainieren ist es hier wirklich perfekt, auch wenn es  ja eigentlich nicht mehr so viel zu trainieren gab. Die Radstrecke wird sicher unterschätzt, auch ich habe gedach,  dass sie einfacher ist. Wenn der Wind so steht wie die ganze Woche (Wind auf dem Weg zum Wendepunkt) wird das Radfahren sehr hart, es geht immer leicht bergauf. Auf dem Rückweg reicht dann selbst 55/11 nicht um richtig treten zu können, so schnell wird man. Für mich ist das aber eher ein Vorteil, weil man im Rennen dann quasi drei 30 km Intervalle fährt mit 30 km „locker“ dazwischen.

Was ist dein Ziel für den Ironman Arizona?
Mit einem Podiumsplatz wäre ich zufrieden, mein Ziel ist aber der Sieg.

Der Wettkampf ist meist recht stark besetzt. Wer fällt dir für die vorderen Plätze ein und wie schätzt du Dirk Bockel, Jan Raphael und Torsten Abel ein?
Das Rennen ist wirklich sehr stark besetzt: Eneko Llanos, Tim O’Donnell, Jordan Rapp, Michael Weiss usw. Bockel startet sicher nicht. Jan Raphael schätze ich sehr stark ein. Die Stecke hier ist eine,  die ihm sicher liegt und er hat sich denke ich gut in Clearmont vorbereiten können. Torsten Ablel kann ich nicht wirklich einschätzen.

Danke für das Interview und viel Erfolg und Spaß fürs Rennen!

Mehr Infos findet ihr auf dem Blog von Sebastian

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