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Kramer erreicht Ziellinie bei Ironman WM nicht

12. Oktober 2014 von Christine Waitz

Ingo Kutsche,   freiKailua Kona, 12. Oktober – 2014 Im Dritten Anlauf auf Hawaii sollte es für Christian Kramer ein Topergebnis werden. Die Vorzeichen dafür standen aufgrund der Trainings- und Wettkampfergebnisse nicht schlecht. Am Ende war es für Christian Kramer bei seiner zwölften Langdistanz das erste DNF seiner Karriere und einer der bittersten Momente seiner Triathlonlaufbahn.


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Pünktlich 06:25 Uhr startete in der Bucht von Kailua Kona das Rennen der besten Langdistanz-Triathleten der Welt. Nach 51:11 Minuten beendete Kramer das Schwimmen und lag dabei in einer 20 Mann Spitzengruppe aussichtsreich und planmäßig im Rennen. Auf den 180 Kilometern quer durch die Lavalandschaft Big Islands verlor er speziell auf dem zweiten Rennabschnitt auf die vorderen Plätze, am Ende stand eine Radzeit von 04:41:23h und ein Abstand zu den avisierten Top10 von ca. 03:30 Minuten zu diesem Zeitpunkt. An Platz 20 liegend wechselt Kramer zum abschließenden Marathon.

Von Beginn an Probleme

War es im letzten Jahr noch die schnellste Laufzeit aller deutschen Starter, so ist bereits auf den ersten Laufkilometern klar, dass es heute schwierig wird das Tempo hochzuhalten. Kramer verliert weiter Zeit auf Platz zehn und wird gleichzeitig mehrfach überholt. Bei Kilometer 18 dann die Resignation und das vorzeitige Beenden des legendären Ironman auf Hawaii.

Ingo Kutsche, frei

Christian Kramer: „Ich bin im höchsten Maße enttäuscht, die Erwartungshaltung war eine ganz andere. Ich muss das alles erstmal verarbeiten, dabei ist es ein schwacher Trost dass auch andere Top-Athleten vorzeitig aufgeben mussten. Glückwunsch an Sebi und Frodo, großer Sport“.

Zu Christian Kramers Kona-Blog.

Foto: Ingo Kutsche

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