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Köln-Triathlon: Langdistanz DM 2011

3. September 2011 von Meike Maurer

Der September hat begonnen und die Triathlonsaison neigt sich in Deutschland dem Ende entgegen. Traditionsgemäß bildet der Köln-Triathlon eine der Abschlussveranstaltungen im Land. Die mittlerweile unter Cologne Triathlon Weekend zusammengefassten zahlreichen Wettkampfkonkurrenzen bieten zusammengerechnet nach Hamburg eines der größten Teilnehmerfelder im Lande auf. Natürlich haben sich auch einige Profis angekündigt: So wird bspw. Georg Potrebitsch und Clemens Coenen sowie Diana Riesler und Nicole Woysch über die lange Strecke an den Start gehen und Andreas Raelert wird über die Mitteldistanz einen letzten Test für Hawaii unternehmen.


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Nach 1992 ist Köln zugleich zum zweiten Male Austragungsort einer Deutschen Meisterschaft. Damals noch als Kurzdistanz mit Thomas Hellriegel und Franziska Lilienfein als Sieger, diesmal als Langdistanz über die klassische Ironmanstrecke. Top-Favorit ist hier Georg Potrebitsch aus Gladbeck, der Viertplatzierte des diesjährigen Ironman Germany, der nur fünf wochen vor seiner Premiere beim Ironman Hawaii noch einen Start über die volle Distanz wagt. Drei der im vorderen Feld des Challenge Roth gefinishten Athleten wollen ihm das Leben allerdings schwer machen.

Zum einen ist da der Lemgoer Clemens Coenen (13.), mit zwanzig Jahren Rennerfahrung ausgestattet und wie Potrebitsch im Jahr 2008 Weltmeister auf einer Langstrecke. Potrebitsch in Almere bei der ITU-WM, Coenen auf Hawaii als Alterklassenbester. Besser in Roth war der Däne Andreas Borch als Zehnter. Er kennt Köln und schloss das Rennen im Jahr 2009 auf Rang 6 ab. Dritter im Bunde ist der für die RSG Montabaur startende Jens Kaiser der zum ersten Male in Köln dabei ist. Die Rolle des „Dark Horse“ könnte Christian Nitschke spielen, der diesjährige Gewinner des Ostseemans (8:35).

Bei den Damen treten die Südafrikanerin Caroline Koll und Kristin Lie aus Norwegen mit fast identischen Vorschusslorbeeren an. Beide standen im Juni auf dem Treppchen der ITU-Langdistanz in China. Vorjahressiegerin Diana Riesler und Ostseeman-Siegerin Nicole Woysch kommen als potenzielle nationale Meisterinnen in Frage und können weitere gute Platzierungen aus dieser und der letztjährigen Saison vorweisen.

Andreas Raelert in Köln am Start
Herzstück des CTW ist die in Köln seit vielen Jahren angebotene Mitteldistanz. Hier tummeln sich die meisten Athleten und viele davon freuen sich auf ihren persönlichen Saisonschluss auf einer flachen und schnellen Strecke. Der Top-Star dort heißt einmal mehr Andreas Raelert. Als Inhaber der Weltbestzeit auf der Langdistanz dieses Jahr beim Challenge Roth (7:41:36) will er seinen dritten Sieg in Köln nacheinander und einen wichtigen Test vor dem Rennen auf Big Island Anfang Oktober bestehen.

Neue Laufstrecke
Die Organisatoren des CTW haben alles für eine reibungslose Veranstaltung gerichtet. Nach teilweise chaotischen Zuständen durch den baustellenbedingten Umzug von zweiter Wechselzone und Ziel in die Kölner Altstadt im letzten Jahr, baut man nun wieder auf die „Schäl Sick“, das rechte Rheinufer in Deutz. Geändert wurde dazu auch die Laufstrecke, die sich heuer parallel zum letzten Stück der Radrunde entlang der Promenade am linken Rheinufer schlängelt.
Das Urgestein bei einer der ältesten deutschen Triathlonveranstaltungen bleibt gegen alle Veränderungszwänge und Mühen die Schwimmstrecke. Seit 1984 sind Ruderinsel und Regattabahn des Fühlinger Sees die Szenerie für den Auftakt des zweittägigen Spektakels.

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Text: Robert Stabrey

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