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Julia Wagner und Felix Schumann: Zwei Rookies auf der Langstrecke und zwei richtig heiße Eisen

10. Juli 2011 von Meike Maurer

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Interview mit Felix Schumann: „Höre nie auf zu treten!“

Felix, du startest in Roth das erste Mal über die Langdistanz. Mit welchen Erwartungen gehst du ins Rennen?

Foto: Ingo Kutsche

Ich stelle mich mal auf ein hartes Stück Arbeit ein! Als Rookie möchte ich einerseits auf jeden Fall ankommen, andererseits aber  nicht nur dabei sein sondern schon ein Ausrufezeichen setzen. Ich verlasse mich darauf, dass ich in keiner Disziplin wirkliche Schwächen habe.

Was ist dein persönliches Ziel?

Unter 8:30 und eine einstellige Platzierung, um es auf den Punkt zu bringen. Vor allem möchte ich aber mit mir selbst zufrieden sein, wenn alles vorbei ist.

Wie sah deine spezielle Vorbereitung auf Roth aus?

Die größte Herausforderung war es, eine gute Basis auf dem Rad mit meinem begrenzten Zeitbudget zu schaffen und ein besserer Rolleur zu werden. Mit Crosstraining im Winter und Watt-gesteuertem Training im Sommer ist mir das aber ganz gut gelungen. Ich laufe immer schon gern lange Einheiten alleine, das war also nicht das Problem. Im Schwimmen habe ich ein bisschen geschlampert, um mehr Zeit fürs Radfahren und den Lauf zu haben. Jetzt gilt es das zusammen zu setzen.

Seit Mai habe ich viele Rennen gemacht, weil ich mir immer schon meine gute Form in den Wettkämpfen geholt habe. Natürlich gibt es immer Rückschläge, aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meiner Form.

Vor welchem Moment hast du am meisten Respekt auf der Langdistanz? Wie bereitest du dich genau auf diesen Moment vor?

Ich habe mir sagen lassen, dass sich das Laufen, nachdem der erste Schwung weg ist, verdammt langsam anfühlt. Dann werden aber Freunde und Familie da sein, die mir helfen, das durch zu ziehen!

Wie lautet deine Rennstrategie?

Ich möchte in der ersten Gruppe mitschwimmen und werde die erste Runde auf dem Rad erst einmal schauen, wie sich alles entwickelt. Wirklich angreifen möchte ich dann erst auf der Laufstrecke.

Von welchem erfahrenen Langstreckler hast du dir Tipps geben lassen? Wie lauten diese?

Da ich schon so lange dabei bin, habe ich eigentlich schon mit den meisten Jungs trainiert und mir angeschaut und angehört, wie man als Langstreckler so tickt. Vor allem Michael Göhner habe ich da viel zu verdanken. Ein konkreten Tipp hat mir mal vor vielen Jahren Jürgen Zäck irgendwo in San Diego gegeben, der lautet „Höre nie auf zu treten!“

Wie sehen die letzten Tag vor Roth bei dir aus?

Ich war am Wochenende noch beim BuLi-Rennen am Schliersee, weil mir dieses Rennen immer schon viel Motivation gegeben hat. Dann muss ich noch einen Nachtdienst machen und werde die letzten drei Tage bei Freunden in Roth in einem netten Garten verbringen und versuchen nicht allzu nervös zu seinJ.


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