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Liebe dein Team

In meiner alten Heimat Köln hängt an immer unterschiedlichen Stellen mit Leuchtbuchstaben geschrieben: Liebe Deine Stadt.

Der Kölner an sich ist ja ziemlich heimatverbunden und liebt seine Stadt wirklich. Keine Floskel. Auch als Zugezogener bekommt man dies zu spüren und beginnt  Teil des Ganzen zu werden. Wenn ich früher von der A1 aus dem Auto heraus das Bayerkreuz sehen konnte, wusste ich,  das ich angekommen bin.

In Köln war ich nicht nur mehrere Jahre Zuhause, dort habe ich auch meinen ersten Triathlon gemacht. Das war 2013, mehr schlecht als recht, aber auch nicht unter den besten gesundheitlichen Voraussetzungen.

3 Jahre später…

Fast drei Jahre später sieht die Welt anders aus. Zurück in meiner richtig echten Heimat, dem Ruhrgebiet, wurde aus „Liebe Deine Stadt“ „Liebe Dein Team“.

Julia Jeromin, einmaligEin bunt zusammengewürfelter Haufen Mädels beim Herner Triathlon Team 11, die sich nicht gesucht, aber gefunden haben. Und dieses Jahr werden wir gemeinsam die NRW-Liga unsicher machen.

Die eine hatte bis vor drei Monaten noch gar nichts mit Triathlon am Hut, die andere hat die Hawaii-Quali bereits in der Tasche und die nächste wird aus Rheinland-Pfalz ‚mal eben zu den Wettkämpfen anreisen. Wir sind alle grundverschieden, haben aber diese eine gemeinsame Leidenschaft:  Uns richtig weh zu tun.

Deswegen sind wir wohl beim Triathlon gelandet und sitzen nur als Hobby ab und zu noch auf dem Pferd.

Die erste Ligasaison

Für mich wird es die erste Ligasaison werden. Aktuell bin ich noch gespalten, wie es sich anfühlt, wenn man schon im hinteren Drittel aus dem Wasser kommt, den Anschluss an die Radgruppe verpasst, und dann auf dem 5er hinterher hängt!

In diesem Jahr wird es zum ersten Mal eine Windschattenfreigabe bei den NRW-Liga-Renen geben. Das Genörgel in all den Foren und Facebookgruppen rund um „die Lutscher“ auf den „überfüllten“ Radkursen dürfte damit ein Ende haben. Der eine mag diese Variante, der andere ist der Meinung, mit „richtigem“ Triathlon habe das nichts zu tun. Ich finde es eigentlich ziemlich spannend, im Triathlon ein richtiges Radrennen zu fahren, das bringt auf jeden Fall jede Menge Spaß mit sich. Wenn man die Radgruppe nicht verpasst… Dann ist das Rennen gelaufen, bevor es richtig angefangen hat. Daher heißt es nun für mich, bis Mai für noch etliche Kilometer im Wasser abzuspulen. Und schneller werden. Das ist das A und O und ein notwendiges Übel, das Triathlon mit sich bringt.

Julia Jeromin, einmalig

Julia Jeromin im Team

Neben all den großen Leistungsgedanken, steht für uns allerdings der Spaß an erster Stelle. Auch eine Floskel, die gerne rausgegeben wird. Bei uns stimmt es aber wirklich. Wir verteilen unsere Startplätze nicht nach dem Leistungsgedanken, sondern danach, wer so richtig Bock hat. Und Bock haben wir alle. Deswegen dürfen wir auch alle man ran, und deswegen wird das für uns alle auch ein grandioser Sommer.

Steffi, Lena, Katharina, Lene, Petra, Jenny und Ina – auf geht´s in den Überlandbus!! :-)

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Fotos: Julia Jeromin

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