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Beastmode (n)ever sleeps.

Julia Jeromin, einmalig

Ich habe solange ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitproblem habe.

Das gilt wohl für den Großteil aller Studenten. Aber doch nicht für Triathleten… Dachte ich auch immer. Bis ich Ende 2014 eine engere Beziehung mit einer Erkältung eingegangen bin. Dieser neue „Lebensabschnittsgefährte“ begleitete mich kontinuierlich über vier Monate, bis wir uns freundschaftlich trennten. Eigentlich hätte es nun richtig los gehen können mit dem Training.
Mein Freund hatte mir den ultimativen „Road to 70.3- Trainingsplan“ gebaut, die Ruhetage verbrachten wir an der Carrerabahn meines kleinen Neffen und der Wettkampfkalender war gut gefüllt und vorgeplant.

Aber irgendwie kommt ja doch alles immer anders.

Wenn man mal Angst vor dem Tod hatte, glaubt man für den Rest des Lebens Anspruch auf Dauerurlaub zu haben. Word. So sagte es mal ein (damals) beliebter Tour de France Sieger.

Der Geist ist stark, doch der Körper ist schwach.

Oder auch gerne umgekehrt.

Julia Jeromin, einmaligWeil wir mittlerweile April auf dem Kalender stehen haben und in knapp fünf Wochen der erste Triathlon ansteht, sollte ich so langsam mal Gas geben. Ich ignoriere jeden Tag hochkonzentriert meine vier Paar Laufschuhe, wenn ich an Ihnen vorbei gehe ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Dieses ewige „Don´t wish for it, work for it“ oder „Pain is temporary, Glory is forever“ ist doch  Hokuspokus.

It´s all fun and games till your jeans don’t fit anymore.

Word.

Das ist die (nackte) Wahrheit.

Und da war es wieder. Mein Zeitproblem. Nicht nur der Wettkampf kommt, nein, der Sommer klopft auch langsam an.

In meiner schieren Verzweiflung, dass Größe 36/38  laaaangsam knapp wird habe ich etwas getan, was wohl kein anderer Triathlet um diese Jahreszeit (oder überhaupt) tut. Ich habe mir die Freeletics App herunter geladen. Inklusive der „Coach-Funktion“ für knapp zwölf Wochen und schlappe 35 EUR.

„…all you need is your will an your bodyweight…“. Clap Clap. So sagt es Freeletics. Also ran an den Speck.

Julia Jeromin, einmalig

Drei Mal die Woche ein Workout mit neumodischem Kram in englischer Sprache verpackt. Burpees, Pushups, Lunges und  Squats. Der Hintern wird nicht schöner, wenn man immer nur drauf sitzt. Jaja. Und unser Mineralwasser ist die „Quelle der Schönheit“. Auch wenn ich (aktuell) nicht viele Eigenschaften eines Triathleten besitze – diese eine habe ich: Die des Materialjunkies. Was immer man denkt, es könne einem zum „Erfolg“ verhelfen – ich brauche es. Und aktuell ist es nun mal diese App.

Julia Jeromin, einmaligMein Freund „quält“ sich neben seinen statischen Stabi-Übungen auch manchmal mit mir. Allerdings wohl eher ausschließlich in seiner Verantwortung als vorzeige Lebensabschnittsgefährte als mit echtem Spaß an der Sache. Sein Fokus liegt nun mal auf der Saisonvorbereitung für die Liga-Wettkämpfe und die DM in Ingolstadt – nicht auf Kleidergröße 36.

Und ich glaube er hält das auch für Hokuspokus. Was ich gar nicht verstehen kann. Denn: It works.

Es zeigen sich erste körperliche Veränderungen. (Neben den blauen Flecken von den Burpees.)

Also liebe Lesenden, schenkt mir ein bisschen von Eurer Triathlon-Motivation, dann klappt es auch hoffentlich in fünf Wochen in Oelde. Clap Clap.

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Fotos: Julia Jeromin

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