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Jan Frodeno: „Da ist noch viel Potenzial nach oben“

25. Juni 2012 von Nora Reim

Foto: Petko Beier/Deutsche Triathlon Union freiFrankfurt/Kitzbühel, 24. Juni 2012 – Mit Spannung erwartete die deutsche Triathlonszene das Saisondebüt von Jan Frodeno. Beim WM-Rennen in Kitzbühel am gestrigen Sonntag ging der Olympiasieger an den Start, um Antworten auf die Fragen zu seiner Gesundheit zu finden. Im Kurz-Interview mit Oliver Kubanek von der Deutschen Triathlon Union gibt der Olympiasieger Einblick, inwieweit ihm dies mit seinem 16. Platz gelungen ist.


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Jan Frodeno, Glückwunsch! Die Erleichterung über eine tolle Leistung war Ihnen im Ziel anzusehen…

Danke. Ja ich bin wirklich zufrieden mit dem heutigen Rennen und auch sehr dankbar, dass es letztlich so gut für mich gelaufen ist. Damit habe ich eine große Hürde genommen für die weitere Saison. Wie es letztlich gelaufen ist, ist schon am oberen Ende meiner vorherigen Hoffnungen anzusiedeln.

Schildern Sie uns das Rennen bitte aus Ihrer Sicht, das auch wegen des hohen Tempos ein echter Test war.

Foto: Petko Beier/Deutsche Triathlon Union frei

Jan Frodeno erleichtert im Ziel

Dass ich bei einem so schnellen Wettkampf trotz meines Trainingsrückstands mit dabei bin, macht mich sehr zufrieden. Das Schwimmen und das Radfahren liefen super, wenngleich beim Schwimmen sogar noch mehr möglich gewesen wäre. Aber an der ersten Boje war das Gerangel sehr groß. Auf dem Rad habe ich dann die Verfolgung mitorganisiert, auch weil ich Steffen Justus, der eine tolle Form hat, das im Vorfeld versprochen hatte. Da haben wir einen guten Teamspirit entwickelt.

Wie bewerten Sie den abschließenden Lauf?

Die Laufleistung war auch gut, weil ich in diesem Jahr erst eine schnelle Einheit absolvieren konnte. Da ist also noch viel Potenzial nach oben! In der dritten Runde konnte ich zulegen, in der letzten habe ich am Limit kämpfen müssen, aber auch das hat geklappt. Somit habe ich die für mich richtigen und positiven Antworten in diesem Rennen erhalten. Ein Dankeschön hier an Christian Prochnow, der mich beim Laufen motiviert und am Anfang auch mitgezogen hat.

Fotos: Petko Beier/Deutsche Triathlon Union

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