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ITU Serie Madrid: Brownlee siegt, Löschke Zehnter

2. Juni 2013 von Christine Waitz

Foto: Petko Baier,   einmaligMadrid, 02. Juni 2013 – Franz Löschke war als Zehnter bester deutscher Starter beim Triathlon-WM-Rennen in Madrid. Der Potsdamer kam nach 1:53:11 Stunden ins Ziel und lag damit knapp vor Gregor Buchholz, der Zwölfter wurde. Der Sieg ging wie im Vorjahr an Weltmeister Jonathan Brownlee, der nach 1:50:42 Stunden Javier Gomez und Ivan Vasiliev hinter sich ließ.


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Pech an diesem Tag hatte Jan Frodeno, für den mit Kreislaufproblemen nach der ersten Laufrunde Schluss war.

Löschke zufrieden

Foto: Petko Baier, einmalig„Ich bin auf alle Fälle sehr zufrieden“, strahlte Löschke im Zielbereich. „Das ist mein bestes WM-Resultat bisher, und es hat sich gezeigt, dass die Entscheidung, gezielt Gewicht zu machen, die richtige war.“ Ebenfalls zufrieden mit seinen jüngeren Startern war Cheftrainer Ralf Ebli. „Sowohl Franz als auch Gregor haben die erhofften Anschlussleistungen zeigen können, und insbesondere Franz hat sein Training toll umgesetzt.“
Das Pech der zwei etablierteren DTU-Männer drückte natürlich auf Eblis Stimmung. „Es ist bedauerlich, dass beide wegen körperlicher Probleme nicht ihre Stärken demonstrieren konnten. Aber insgesamt hat die gesamte Mannschaft gut gearbeitet und ein offensives und beherztes Rennen gezeigt. Mit der Einstellung und der Vorstellung bin ich daher zufrieden.“

Erwarteter Rennverlauf

Diese Vorstellung begann im Lago Campo de Casa. Und das Schwimmen zeitigte ein erwartbares Bild. Vorne aus dem See kamen die Top-Favoriten Brownlee und Gomez sowie die Top-Schwimmer Richard Varga und der Russe Vasiliev. Knapp 30 Sekunden dahinter war Frodeno erster DTU-Starter beim Schwimmen, Justus, Buchholz und Löschke kamen mit jeweils wenigen Sekunden Abstand rund eine Minute hinter der Spitze zum ersten Wechsel.

Ebenso erwartbar gestaltete sich der Beginn des Radsplits, denn die Spitze drückte sofort aufs Tempo, so dass von circa 20 Athleten auf dem schweren Kurs in Madrid nach zwei Runden bereits nur noch fünf um Brownlee und Gomez übrig blieben in vorderster Front. Lange Zeit verfolgte eine Achtergruppe, unter anderem mit dem Schweizer Sven Riederer, die Spitze mit 30 bis 40 Sekunden Rückstand, der eine weitere Gruppe mit den vier deutschen Triathleten nachfolgte. In Runde fünf schaffte diese dritte Gruppe dann den Anschluss nach vorn, so dass das Spitzenquintett sich gegen nunmehr 28 Verfolger, inklusive Frodeno, Justus, Buchholz und Löschke, zur Wehr setzen musste.

Lokalmatador steht hinten an

Dies gelang indes ziemlich gut, denn nach 40,8 harten Radkilometern wechselten die Führenden 1:40 Minuten vor dem großen Feld in die Laufschuhe. Brownlee gab sofort Gas und setzte sich von Lokalmatador Gomez ein wenig ab. Dahinter folgten Alessandro Fabian, Aaron Royle und Ivan Vasiliev.
Aus dem großen Feld wechselten aus deutscher Sicht besonders Justus und Frodeno schnell, dicht gefolgt von Löschke und Buchholz. „Beim Wechsel und beim Laufstart habe ich mich an Frodo orientiert, weil ich weiß, dass er immer vorne in die Wechselzone fährt“, erklärte Löschke im Ziel. „Kurz vor dem ersten Wendepunkt hatte ich dann eine kleinen Höhenflug und fühlte mich so gut, dass ich mich ein wenig von meinen Begleitern absetzen konnte.“
Mit einem konstanten und kontrollierten Lauf beendete er das Rennen dann als Zehnter und bester DTU-Starter. Kurz hinter ihm folgte Gregor Buchholz als Zwölfter. Weniger gut erging es den Etablierten. Jan Frodeno musste mit Kreislaufproblemen nach der ersten Laufrunde aussteigen („Ich habe keine Luft mehr bekommen.“) und Steffen Justus kämpfte sich trotz Schmerzen im Schienbein auf Rang 24. An der Spitze des Feldes ließ Brownlee nichts anbrennen und siegte souverän vor den ebenfalls ungefährdeten Gomez und Vasiliev.

Die nächste Station der Triathlon-WM-Serie ist am 6. und 7. Juli Kitzbühel, wo es erstmals ein WM-Serienrennen mit einer Bergankunft auf dem Rad geben wird.

Ergebnisse

1. Jonathan Brownlee,  01:50:42
2. Javier Gomez, 01:51:32
3. Ivan Vasiliev, 01:52:02
4. Mario Mola, 01:52:12
5. Alessandro Fabian, 01:52:19

Zu den Ergebnissen.

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Foto: Petko Baier

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