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ITU Finale Auckland: Anne Haug siegt

20. Oktober 2012 von Christine Waitz

Ingo Kutsche frei

Auckland, 20. Oktober 2012 – Das Ziel war klar, ein Sieg musste her. Nicht nur, weil ein solcher noch ausstand, sondern auch um die Punkte für das Gesamt-Ranking abzugreifen. Gesagt, getan. Auf dem Rad fuhr sie allein eine Lücke zur Spitze auf, beim Laufen ließ sie ihre Konkurrentinnen zwei Kilometer vor dem Ziel nahezu stehen. Der Lohn: Sieg beim WM-Rennen und die WM-Silbermedaille.


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Anne Haug hat sich damit in den Geschichtsbüchern der Deutschen und der Internationalen Triathlon Union verewigt. Mit diesem Sieg beim letzten WM-Rennen 2012 im neuseeländischen Auckland gelang ihr als erster deutscher Triathletin ein Erfolg bei einem Rennen der WM-Serie. Mit diesem Triumph gewann sie zudem die Weltmeisterschafts-Silbermedaille: ebenfalls ein Novum in der deutschen Triathlongeschichte.

Auf Rang zwei, mit zwölf Sekunden Rückstand folgte Gwen Jorgensen, Barbara Riveros Diaz komplettierte das Podium. Im Gesamtranking der ITU Triathlon Series musste sich Haug lediglich Lisa Norden geschlagen geben, denn mit dem heutigen Sieg schob sie sich an Andrea Hewitt vorbei.

Thomas WenningIhre ersten Eindrücke kurz nach der Ziellinie schildert sie hier.

Hallo Anne Haug, Welch ein Rennen, Glückwunsch zum Sieg und zur WM-Silbermedaille…

Vielen Dank. Ich kann das noch gar nicht glauben, das ist fantastisch. Ich weiß überhaupt nicht, was ich sagen soll. Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut klappen würde heute und ich das alles erreichen kann. Mir fehlen wirklich die Worte.

Kraft und Puste fehlten Ihnen nicht. Auf dem Rad haben sie sogar alleine eine Lücke zugefahren…

Wir hatten auf dem Rad einen Rückstand von gut einer Minute, und meine Teamkollegin Svenja Bazlen hat mir sehr geholfen und Verfolgungsarbeit geleistet. In der dritten Runde habe ich mich dann stark genug gefühlt, den Rückstand alleine zuzufahren. Ich habe dann alles auf eine Karte gesetzt und das hat geklappt. Danach konnte ich mich in der Spitzengruppe auch ein wenig erholen.

Und wie lief es beim Laufen?

Beim Laufen hatte ich von Beginn an ein gutes Gefühl und habe mir daher überlegt, erst einmal drei Runden mit der Gruppe zu laufen und dann zu schauen, ob ich das Tempo erhöhen kann. Auch das hat funktioniert und ich habe mich absetzen können. Dann habe ich den Kopf ausgeschaltet und bin einfach nur gelaufen.

Zu den Ergebnissen des ITU Rennens Auckland.

Zu den Ergebnissen der ITU Triathlonserie.

Fotos: Ingo Kutsche und Thomas Wenning

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