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ETU EM Mitteldistanz in Rimini: Ospaly und Lehtonen siegen an der Adria

25. Mai 2015 von Christine Waitz

Challenge Triathlon Rimini Kaisa Lehtonen24. Mai 2015 – Der Tscheche Filip Ospaly und Kaisa Lehtonen aus Finnland krönten sich am Sonntag bei der Europameisterschaft der ETU über die Halbdistanz in Rimini zu den neuen Europameistern. 


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Nach regnerischen Tagen im Vorfeld, machte sich ein 1.600 Athleten starkes Feld am Rennmorgen bereit, den anspruchsvollen Kurs des Challenge Rimini in Angriff zu nehmen. Unter den Profis schickte sich der italienische Titelverteidiger Giulio Molinari an, seinen EM-Titel, den er im vergangenen Jahr beim Challenge Mallorca erkämpft hatte, zu verteidigen. Im Frauenfeld wurde seine Landsmännin Sara Dossena, die Zweite der europäischen Duathlon Meisterschaft, als Favoritin gehandelt.

Titelverteidiger Molinari fand sich nach dem Schwimmen an der Spitze wieder, zusammen mit fünf weiteren Konkurrenten. Darunter auch Filip Ospaly. In einer Verfolgergruppe fanden sich nur zwei Minuten dahinter Alberto Alessandroni und Jonathan Ciavatella wieder. Nach der Hälfte der Radstrecke konnten sich Molinari und Ceccarelli nach vorne absetzen und brachten 20 Sekunden zwischen sich und Ospaly und weitere 3:40 Minuten zur Verfolgergruppe, die nun auch Ex-Europameister Ritchie Nicholls enthielt.

Challenge Triathlon RiminiIn der zweiten Wechselzone hatte Ospaly 1:40 Minuten Rückstand auf die Spitze. Die flache 21 Kilometer lange Laufstrecke erwies sich jedoch als das perfekte Schlachtfeld für den starken Läufer. So stürmte er in 4:06:14 Stunden zum Europameistertitel. Molinari musste sich mit 4:07:23 um eine Minute geschlagen geben. Bart Aernouts komplettierte das Podium in 4:08:09. Er setzte sich im Rielsprind gegen Ruedi Wild durch und überzeugte mit dem schnellsten Laufsplit des Tages von 1:13:54 Stunden.

Lehtonen überzeugt auf der Radstrecke

Getty images, einmaligIm Frauen-Rennen stieg die Italienerin Margie Santamaria als Erste aus dem Wasser, 20 Sekunden vor Vanessa Raw (GBR) und zwei Minuten vor Lehtonen, die zu dieser Zeit auf dem sechsten Platz lag. Doch schon nach 30 Kilometern auf dem Rad hatte sich die Situation verändert. Lehtonen hatte die Führung zusammen mit Eva Pot??ková (CZE) und Vanessa Raw eingenommen. Sie vergrößerte den Vorsprung Stück für Stück und hatte bis zur zweiten Wechselzone sechs Minuten auf Raw und Santimaria herausgefahren.

Beim abschließenden Lauf kam dann keiner mehr an sie heran. 4:41:14 Stunden – und der EM-Titel ging nach Finnland. Der Laufsplit des Tages ging mit 1:19:02 an Sara Dossena, die sich vom Neunten auf den zweiten Platz vorarbeitete. Vanessa Raw behielt den dritten Platz.

Zur Website des Rennens.

Fotos: Gonzalo Arroyo Moreno – Getty Images

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