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Ironman Western Australia: Überraschungsfeuerwerk zum Jahresabschluss

9. Dezember 2012 von Christine Waitz

Thomas Wenning freiBusselton, 09. Dezember 2012 – Während wir noch ein paar Wochen auf Silvester warten müssen, stieg heute in Busselton der Jahresabschluss der Ironmanserie. Und wie es sich für ein gebührendes Finale gehört, gab es allerlei Überraschungen. Den Glitterregen durften am Ende der Däne Jimmy Johnsen und die Neuseeländerin Britta Martin empfangen. Horst Reichel wurde Zweiter.


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Größte Überraschung des Rennens dürfte die Disqualifikation Timo Brachts bei Laufkilometer Zehn gewesen sein. Grund: nach zwei Reifendefekten hatte er ein Ersatzrad an der Mechaniker-Station angenommen.

Thomas Wenning freiReichel mit Kampfgeist

Aber auch sonst hatte das Rennen so einiges an Spannung zu bieten. Das unruhige Meer verlies Horst Reichel nach 48:50 Minuten als Führender mit satten drei Minuten Vorsprung vor dem ersten Pulk bestehend aus Josh Rix, Daniel Niederreiter, Matty White, Jimmy Johnsen und Timo Bracht.
Während Bracht bei Kilometer 20 bereit den ersten Pannenstopp einlegen musste, verteidigte sein Teamkamerad die Führung bis Kilometer 100. Für einige Kilometer arbeitete die sechsköpfige Gruppe zusammen, bevor der Streckenrekordhalter auf dem Radkurs Mitch Anderson die Flucht nach vorne versuchte.

Age Grouper in Führung

Was die offensichtliche Spitze nicht wusste, im 15 Minuten später gestarteten Altersklassenfeld verlieh sein Heimvorteil einem Ironman Rookie namens Justin Brewer Flügel und er übernahm zeitweise die Führung des Rennens. Mit 04:35:48 Stunden fuhr er auch die schnellste Radzeit des Tages.

Spannendes Rennen auf dem Laufkurs

Nach 4:38:38 Stunden auf dem Rad schnürte Mitch Anderson als Erster die Laufschuhe. Es folgten Simon Billeau, Horst Reichel, Karol Dzalaj, Matty White und Jimmy Johnsen dicht aufeinander. Für Spannung war also gesorgt.
Nach knapp sieben Kilometern hatte Horst Reichel die Führung zurückerobert, während diesen Titel eigentlich immer noch ein Alterklassenathlet inne hatte!
Das heitere Führungs-Wechsel-Spiel ließ zwischenzeitlich auch Matty White den Platz an der Sonne genießen, bevor bei Kilometer 30 Jimmy Johnsen die Spitze übernahm. Der Elfte des Ironman Cozumel vor drei Wochen ließ sich auch vom nochmals angreifenden Horst Reichel den Sieg nicht mehr abjagen und lief nach 08:29:06 Stunden durchs Ziel.
Auf Rang drei folgte Matty White.

Der Ironman Rookie Justin Brewer musste übrigens auf der Laufstrecke dem hohen Tempo noch Tribut zollen und finishte als Zehnter in 8:52:56 Stunden.

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Bree Wee beim TriLanai

Britta Martin mit erfolgreicher Aufholjagd

Ein großer Pulk aus Favoritendamen entstieg dem Wasser nach knapp 54 Minuten angeführt von Rebekah Keat. Darunter alle Favoritinnen außer Britta Martin. Diese Jedoch hatte mit einem vierminütigen Rückstand gerechnet und ihren Namen schon im Vorfeld ans Ende der Rechnung gesetzt.

Während den Radpart lange Zeit die bekannt starke Radfahrerin Mirjam Weerd anführte konnte Bree Wee noch vor dem Zweiten Wechsel die Führung übernehmen und nach  4:58:58 Stunden auf den Laufkurs gehen. Hinter Mirjam Weerd folgte die nach ihrem Sieg beim Ironman 70.3 hochmotivierte Rebekah Keat.
Während Weerd schnell zurückfiel arbeiteten sich Britta Martin und die Australierin Rebecca Hoschke zunehmend nach vorne.

Einen Schwächemoment und eine humpelnde Bree Wee nutzte Rebekah Keat aus, um die Führung zu übernehmen und auf bis zu 2:40 Minuten auszubauen. Doch auch im Frauenrennen war das letzte Wörtchen noch nicht gesprochen. Knapp vier Kilometer vor dem Ziel konnte Britta Martin ihre Aufholmission erfolgreich beschließen und Rebekah Keat überholen. Ihren Lohn dafür ließ sie sich nicht mehr nehmen und siegte nach 9:13:00 vor Rebekah Keat und Rebecca Hoschke.

Ergebnisse Männer

1. Jimmy Johnsen, 08:29:06
2. Horst Reichel, 08:34:49
3. Matty White, 08:38:05
4. Jason Shortis, 08:38:30
5. Petr Vabrousek, 08:41:47

Ergebnisse Damen

1. Britta Martin, 09:13:00
2. Rebekah Keat, 09:14:39
3. Rebecca Hoschke, 09:19:48
4. Bree Wee, 09:24:40
5. Mirjam Weerd, 09:25:48

Zu den Ergebnissen.

Zur Homepage des Ironman Western Australia.

Fotos: Thomas Wenning, triathlon.de

 

 

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