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Ironman Western Australia: Hufe und Bittner beenden Saison erfolgreich

6. Dezember 2015 von Christine Waitz

Ingo KutscheBusselton, 6. Dezember 2015 – Der letzte Ironman des Jahres ist Geschichte und brachte nochmals erfolgreiche Ergebnisse für deutsche Profitriathleten. Während sich Luke McKenzie und Sarah Piampiano den Sieg holten, gelang Mareen Hufe mit Platz zwei, ebenso wie Per Bittner mit Platz drei, der Sprung auf das Treppchen.


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Besonders glücklich über den Saisonabschluss dürfte dabei Mareen Hufe gewesen sein. Die 37-jährige war nach einem Sturz beim Ironman 70.3 Mandurah in der Vorbereitung lange Zeit noch nicht einmal sicher, ob Wunden und Prellungen schnell genug verheilen würden, um einen Start zu erlauben. Doch das Hoffen hatte sich gelohnt…

Ein dunkler und stürmischer Himmel begrüßte die Athleten am Rennmorgen. Schnell war klar: Die Schwimmzeiten würden bei diesem Wellengang etwas langsamer ausfallen. So führten Todd Skipworth und Denis Chevrot das Feld nach 50:38 Minuten in die erste Wechselzone. Christian Kramer folgte knapp über eine Minute später. Per Bittner benötigte eine weitere Minute und wechselte als Fünfter auf die Radstrecke.

Ebenfalls als Fünfte machte sich Mareen Hufe nach 1:06:51 Stunden auf den Weg. Sie hatte rund sieben Minuten Rückstand auf die schnellste Schwimmerin, Georgie Rutherford, die Yvonne van Vlerken, Dimity-Lee Duke und Sarah Piampiano abgehängt hatte.

Luke McKenzie souverän

Schnell hatten sich die Felder sortiert. Im Männerrennen begann sich Luke McKenzie früh abzusetzen und fuhr bis zum Wechsel beeindruckende 17:22 Minuten Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger Christian Kramer heraus. Hinter ihm war das Feld dichter: Denis Chevrot, gefolgt von Per Bittner und Tim Reed folgten im Minutentakt.

Auch im Damenrennen blieb es spannender. Yvonne van Vlerken leistete zwar die gesamte Radstrecke über Führungsarbeit, konnte jedoch Mareen Hufe und Sarah Piampiano kaum mehr als fünf Minuten distanzieren. Bis zum Wechsel hatte Hufe zudem nochmals zugelegt und den Abstand auf drei Minuten verringert.

Hufe und Bittner mit gutem Lauf zum Podium

Während es im Männerrennen klar nur noch darum ging, die Plätze hinter dem Sieger auszumachen, kämpften Piampiano, Hufe und van Vlerken um die Spitze. Van Vlerken hielt sich zunächst, während Piampiano nach rund 16 Kilometern Hufe passierte. Nach 33 Kilometern hatte die Amerikanerin dann auch van Vlerken eingeholt und sollte die Führung nicht mehr hergeben. Und auch Hufe setzte sich noch vor die Niederländerin, die am Tag vor dem Rennen mit einer Lebensmittelvergiftung zu kämpfen hatte. Piampiano holte nach 9:03:47 Stunden dank starkem Marathon den Sieg.

Zurück zum Rennen der Männer: Denis Chevrot hatte sich nach knapp sechs Kilometern Platz zwei erobert. Wenig später musste Kramer Tim Reed und Per Bittner ziehen lassen. Tim Reed musste seinem Tempo dann jedoch Tribut zollen, was Bittner auf den Podiumsplatz brachte, den er trotz eines nahenden David Dellow schlussendlich um hauchdünne neun Sekunden verteidigen sollte.
Luke McKenzie siegte nicht nur souverän nach 7:55:57 Stunden, sondern unterbot auch deutlich den Kursrekord Jason Shortis‘ von 8:03:55, der seit 2006 Bestand hatte.

Ergebnisse Damen

1. Sarah Piampiano, 9:03:47
2. Mareen Hufe, 9:09:16
3. Yvonne van Vlerken, 9:12:07
4. Dimity-Lee Duke, 9:26:38
5. Lauren McGregor, 9:49:46

Ergebnisse Herren

1. Luke McKenzie, 7:55:57
2. Denis Chevrot, 8:16:24
3. Per Bittner, 8:19:15
4. David Dellow, 8:19:24
5. Jens Petersen-Bach, 8:25:04
6. Christian Kramer, 8:28:33

Zu den Ergebnissen.

Foto: Ingo Kutsche

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