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Ironman Western Australia: Deutscher Doppelsieg durch Martin und Hufe, Bittner auf Drei

7. Dezember 2014 von Christine Waitz

Ingo KutscheBusselton, 7. Dezember 2014 – Der Ironman Western Australia erwies sich erneut als gutes Pflaster für deutsche Profiathleten. Die in Neuseeland lebende Britta Martin holte sich, nach dem Ironman Wisconsin im September, Saisonsieg Nummer Zwei. Mareen Hufe wiederholte ihr Ergebnis aus dem Vorjahr und wurde Zweite. Per Bittner sicherte sich den letzten Podiumsrang in der Männerkonkurrenz.


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27 Profi-Damen und 29 Profi-Herren standen hinter der Startlinie am berühmten Busselton Jetty. Bei zunehmendem Wind und Wellengang, stieg nach 46:23 Minuten ein Zweiergespann aus Denis Chevrot und Clayton Fettell aus dem Wasser, dicht gefolgt von sechs weiteren Topstartern. Erst im dritten Grüppchen fand sich nach 48:36 Minuten auch Per Bittner wieder.

Das Rennen der Damen führten zwei Altersklassenathletinnen in die erste Wechselzone, gefolgt von Liz Blatchford als erster Profi-Dame nach 52:12 Schwimmminuten. Sowohl Britta Martin, als auch Mareen Hufe mussten zu diesem Zeitpunkt über vier, beziehungsweise knapp sechs Minuten Rückstand in Kauf nehmen.

Starke Radfahrerinnen machen Druck

Während Liz Blatchford schnell die Spitzenposition übernommen hatte, machten von hinten gleich mehrere starke Radfahrerinnen Druck. Yvonne van Vlerken, Diana Riesler, Mareen Hufe und Britta Martin arbeiteten sich stetig nach vorne. Diana Riesler war diejenige, die schließlich nach rund 60 Kilometern die Engländerin stellen konnte. Während Blatchford eine Zeitstrafe absaß, schob sich Mareen Hufe an die zweite Position. 

Hatte im Rennen der Männer Clayton Fettell zunächst die Führung übernommen und schien souverän, bremsten ihn bald Krämpfe aus. Romain Guillaume profitierte davon und übernahm zunächst die Regie, bevor Denis Chevrot sich an die Spitze setzte. Er erreichte vor Joe Gambles, Jan van Berkel und Per Bittner die zweite Wechselzone.
Der Franzose Chevrot ließ sich jedoch im Marathon die Spitzenposition nicht mehr abnehmen, legte mit 2:49:11 Stunden den schnellsten Lauf des Tages hin und triumphierte nach 8:05:58 Stunden. Der Schwede Patrik Nilsson erlief sich Rang zwei vor Per Bittner.

Dejà vue für Hufe

Auch im Rennen der Damen gab es noch auf dem Radkurs einige Vorkommnisse zu vermelden. Während Mitfavoritin Dede Griesbauer mit technischem Defekt ausschied, musste sich Yvonne van Vlerken nach einem Sturz kurz medizinisch versorgen lassen, Liz Blatchford musste eine weitere Strafe absitzen. Indes baute Mareen Hufe ihre Führung aus und ging mit 6:57 Minuten Vorsprung vor Diana Riesler auf die Laufstrecke. Riesler stieg wenig später mit gesundheitlichen Problemen aus. Dafür arbeitete sich Britta Martin mit starkem Lauf nach vorne. Bei Kilometer 31 hatte sie Mareen Hufe eingefangen. Nach 8:56.33 Stunden holte Martin nicht nur den Sieg, sondern brach auch Gina Crawfords Streckenrekord.

Ergebnis Männer

1. Denis Chevrot, 8:05:57
2. Patrik Nilsson, 8:12:10
3. Per Bittner, 8:14:36
4. Romain Guillaume, 8:21:14
5. Mike Schifferle, 8:34:18

Ergebnis Damen

1. Britta Martin, 8:56:33
2. Mareen Hufe, 9:00:20
3. Liz Blatchford, 9:02:10
4. Beth Gerdes, 9:04:37
5. Yvonne van Vlerken, 9:05:38

Zu den Ergebnissen des Rennens.

Foto: Ingo Kutsche

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