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Ironman Switzerland 2012: Schweizer dominieren ihr Heimrennen

15. Juli 2012 von Ralph Schick

Thomas Wenning freiZürich, 15. Juli 2012 – Ronnie Schildknecht kann als erster Mann überhaupt den Ironman Switzerland zum sechsten Mal für sich entscheiden. Dabei verwies er seine Schweitzer Landsleute Jan Van Berkel und Mathias Hecht auf die Plätze. Bei den Damen konnte sich mit Simone Brändli zwar auch eine Schweizerin auf dem Podium platzieren, musste aber der Ungarin Erika Csomor und der Britin Bella Bayliss den Vortritt lassen.


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Das Herrenrennen

Bei den Männern kam Ronnie Schildknecht erst als Zwölfter nach 55:38 Minuten aus dem Wasser. Das Tempo beim Schwimmen hatten Manuel Küng, ebenfalls aus der Schweiz und Jan Van Berkel gemacht, die nach knapp 50 Minuten aus dem Wasser kamen. Beide kommen eigentlich von der Kurzdistanz. Auf Platz vier nach dem Schwimmen folgte bereits Mathias Hecht nur 45 Sekunden hinter der Spitze.

Auf dem Rad führte Van Berkel lange das Rennen an. Zunächst sah es so aus, als könne sich der Ironman-Rookie, der noch nicht einmal eine Mitteldistanz in seiner Vita stehen hat, von Mathias Hecht absetzen. Manuel Küng konnte dem mörderischen Tempo von Van Berkel nicht folgen und musste erst den Kurzdistanz-Kollegen und später auch Mathias Hecht und Daniel Halksworth ziehen lassen. An der Spitze schob sich derweil das Spitzenfeld zusammen. Nach einem Drittel der Rad-Distanz lagen die ersten drei innerhalb von 20 Sekunden. Ronnie Schildknecht nur noch zwei Minuten dahinter.
Bei Kilometer 130 übernahm Schildknecht dann die Führung und baute diese bis zum zweiten Wechsel auf fast zehn Minuten aus. Damit markierte Schildknecht auch die schnellste Radzeit des Tages. Dahinter folgten weiter Van Berkel und Hecht.

Beim Laufen änderte sich an der Reihenfolge nichts mehr. Schildknecht dominierte weiter und Van Berkel konnte Mathias Hecht noch zehn Minuten beim Marathon aufbrummen und setzte sich deutlich ab. Was für ein toller Einstand von dem jungen Athleten und was für ein mutiges Rennen.

Helmut Grammer frei

Erika Csomor

Das Damenrennen

Im Damenrennen sah es zunächst nach einer klaren Entscheidung für Simone Brändli aus. Sie kam als erste Frau aus dem Wasser und führte das Rennen bis zum zweiten Wechsel an. Zwei Minuten hinter Brändli wechselte das Trio Regula Rohrbach, die die schnellste Radzeit bei den Frauen markierte, Bella Bayliss und Erika Csomor auf die Laufstrecke. Bei Kilometer drei des Marathons schob sich diese Quartett, ergänzt um die Australierin Nikki Butterfield bis auf eine Minute zusammen. Doch Csomor machte schnell klar, dass sie an diesem Tag die besten Beine hatte, ging in Führung und setzte sich deutlich ab. Bis zum Halbmarathon wogte der Kampf um die Plätze hin und her.
Am Ende hatte Csomor nach 9:20:16 h deutlich die Nase vorn. Fünf Minuten hinter ihr folgten Bayliss und weitere fünf Minuten zurück Brändli ins Ziel.

Beste Deutsche werden Katharina Grohmann als Siebte in 10:00:22 h und Fabian Conrad als Neunter bei den Herren in 8:57:50 h.

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Ergebenis Herren

1. Ronnie Schildknecht, 08:17:13
2. Jan Van Berkel, 08:32:27
3. Mathias Hecht, 08:42:08
4. Serbio Marques, 08:43:12
5. Scott DeFilippis, 08:46:42

Ergebenis Damen

1. Erika Csomor, 09:20:16
2. Bella Bayliss, 09:25:54
3. Simone Brändli, 09:30:58
4. Regula Rohrbach, 09:35:10
5. Monique Grossrieder, 09:55:40

Alle Ergebnisse

Foto: Thomas Wenning, Helmut Grammer

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