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Ironman Südafrika: Boris Stein stark am Rad, Ben Hoffman siegt

10. April 2016 von Christine Waitz

Team Sport for Good,   einmaligPort Elisabeth, 10. April 2016 – 4.000 Punkte. Die magische Zahl für Triathlon Profis, so scheint es. Über 60 Profis standen bei den African Championships vor allem deshalb am Start. Auch, wenn Jan Frodeno fehlte, das Feld wimmelte nur so vor Topfavoriten. Aus deutscher Sicht glänzte Boris Stein, der die schnellste Radzeit des Tages fuhr und am Ende Fünfter wurde. Den Titel holten sich Ben Hoffman und Kaisa Lehtonen.


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Der Este Marko Albert führte das Feld zum ersten Wechsel. 49:36 Minuten brauchte er. An seinen Fersen, Eric Watson, bevor auch die ersten Favoriten wechselten: Bas Diederen und Ben Hoffman. Als erster Deutscher schwang sich nach 49:58 Minuten Christian Kramer auf das Rad. Boris Stein folgte nach 54:24 Minuten, Markus Thomschke nach 57:12.

An der Spitze formierte sich zunächst ein Dreiergespann mit Marko Albert, Bas Diederen und Benjamin Collins. Erst auf den letzten Kilometern konnte sich Bas Diederen von der Konkurrenz absetzen. Die Attacke war jedoch stark. Denn er holte bis zum zweiten Wechsel mehr als eine Minute gegenüber Marko Albert heraus. Es folgten drei Minuten später, Ben Hoffman, Tim van Berkel und Boris Stein. Letzterer konnte mit 4:28:17 Stunden zwar die schnellste Radzeit für sich verzeichnen, seine beiden Begleiter jedoch legten auf dem Laufkurs richtig los. Kopf an Kopf liefen sie das schnellste Tempo, hatten bald die Spitze erobert. Am Ende war es Vizeweltmeister von 2014, Hoffman, der mit einem 2:45:50 Marathon die Nase vorne hatte. An Platz drei hielt sich Marko Albert.

Boris Stein sicherte sich Rang fünf, Christian Kramer wurde Achter und Markus Thomschke 13.

Swallow stürzt, Lehtonen siegt

Titelverteidigerin Jodie Swallow dominierte nicht überraschend das Schwimmen. Die frisch Verlobte Engländerin hatte fast vier Minuten auf Annabel Luxford herausgeschwommen. Diese jedoch, verringerte den Abstand auf dem Rad sehr schnell. Ein Sturz Swallows brachte Luxford dann unversehens noch näher an die Spitze. Swallow stieg zwar wieder auf, beendete das Rennen jedoch auf der Laufstrecke vorzeitig.
Bahn frei für Luxford? Die Australierin erreichte zwar sechseinhalb Minuten vor Swallow die Wechselzone, Lehtonen als Dritte war gar zwölf Minuten hinterher. Am Ende sollte es dennoch nicht zum Sieg reichen.

Mit einem 3:02:34 Stunden Marathon war es das neue Team-Mitglied des Team Sport for Good, Kaisa Lehtonen, die das Rennen für sich entschied. Gefolgt von Susie Cheetham und Lucy Gossage. Verena Walter feierte als beste Deutsche einen sechsten Platz nach 9:35:36 Stunden.

Ergebnisse Frauen

1. Kaisa Lehtonen, 9:06:50
2. Susie Cheetham, 9:09:49
3. Lucy Gossage, 9:11:43
4. Asa Lundström, 9:15:34
5. Annabel Luxford, 9:28:32
6. Verena Walther, 9:35:36

Ergebnisse Herren

1. Ben Hoffman, 8:12:36
2. Tim van Berkel, 8:14:50
3. Marko Albert, 8:18:51
4. Matt Trautmann, 8:19:24
5. Boris Stein, 8:19:50
6. Ruedi Wild, 8:24:46
7. Alessandro Degasperi, 8:29:36
8. Christian Kramer, 8:29:56

Zu den Ergebnissen.

Foto: Team Sport for Good

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