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Ironman Südafrika: Schildknecht und Donavan siegen

14. April 2013 von Christine Waitz

Thomas Wenning freiSüdafrika scheint ein gutes Pflaster für den Schweizer Ronnie Schildknecht zu sein. Seine beiden Ironman 70.3 Titel ergänzte er nun durch den Sieg über die volle Distanz. Mit deutlichem Abstand entschied er das Rennen für sich. Im Damenrennen musste Jodie Swallow den sicher geglaubten Sieg auf den letzten Kilometern an Jessie Donavan abgeben.


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Für Deutsche Fans lohnte sich das Verfolgen des Rennens heute schon von Beginn an. Eine Gruppe von sieben Männern verließ nach 49:29 Minuten einer nach dem anderen das aufgewühlte Wasser der Nelson Mandela Bay. Darunter auch zwei Deutsche, Faris Al Sultan und Horst Reichel. Die erste Dame ließ nicht lange auf sich warten. Jodie Swallow wechselte wie gewohnt bereits in den Top10 der Männer auf das Rad.

Attacke!

Zeit zum Einfahren blieb an diesem Tag nicht. Von Beginn an wurde ordentlich Dampf gemacht. Im Herrenrennen legte Faris Al Sultan vor, im Damenrennen sorgte Jodie Swallow für Tempo. Der Verfolger-Express mit Schildknecht, Cunnama und Aigroz kam zunächst nicht näher an den Münchener heran. Schildknecht erhöhte das Tempo, zog an Al Sultan vorbei, der sich vorerst jedoch nicht abschütteln ließ.
Zu Beginn der letzten Radrunde musste Al Sultan das Rennen dann mit Schmerzen jedoch vorzeitig beenden und ließ Schildknecht in einsamer Spitzenposition zurück. Jodie Swallow baute inzwischen ihre Führung vor Lucy Zelencova-Reed und Dede Griesbauer kontinuierlich aus.

(K)eine sichere Sache

Mit knappen elf Minuten Vorsprung erreichte Schildknecht nach 4:22:01 Stunden auf dem Rad die zweite Wechselzone. Landsmann Maik Aigroz, Cyril Vienot und Kent Horner hatten zu diesem Zeitpunkt noch einige Kilometer vor sich.
Ein noch größeres Zeitpolster hatte sich gar Jodie Swallow herausgefahren, die 18 Minuten vor Simone Braendli und Dede Griesbauer die Laufschuhe schnürte.

Foto: POWER HORSE Triathlon TeamWieder einmal zeigte sich, dass ein komfortabler Vorsprung im Ironman keinen sicheren Sieg bedeutet. Während Schildknecht nach 8:11:24 vor Cyril Vienot und Bas Diederen das Ziel überlegen erreichte, musste Swallow fünf Kilometer vor dem Finish dem langen Rennen und der laufstarken Konkurrenz Tribut zollen. Jessie Donavan legte mit 3:09:11 den deutlich besten Lauf des Tages hin und siegte vor Swallow und Reed.
Im Rennen der Männer verpasste Horst Reichel mit einem starken 2:50:38 Marathon das Podium nur knapp und wurde Vierter.

Ergebnisse Männer

1. Ronnie Schildknecht, 8:11:24
2. Cyril Viennot, 8:19:51
3. Bas Diederen, 8:20:09
4. Horst Reichel, 8:22:34
5. Francois Chabaud, 8:29:30

Ergebnisse Damen

1. Jessie Donavan, 9:10:58
2. Jodie Swallow, 9:17:00
3. Lucy Reed, 9:27:07
4. Simone Brändli, 9:32:24
5. Dianne Mcewan, 9:37:45

Zu den Ergebnissen des Rennens.

Zur Website des Rennens.

Foto: Thomas Wenning, Power Horse Triathlon Team

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