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Clemens Coenen – Top 5 und Quali

Ironman St.George:
Clemens Coenen – Top 5 und Quali

7. Mai 2010 von Christian Friedrich

Clemens Coenen 3Es gab zwei Ziele für den Ironman Utah: Top5 Platzierung und Hawaiiquali. Hat beides geklappt und ich bin mit vielen positiven Eindrücken und Erkenntnissen wieder heimgeflogen. Aber es gab auch einen Rückschlag, doch ganz von vorne. Ein Rennbericht zum Ironman St.George.


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Vor dem Schwimmstart im recht kalten Sand Hollow Reservoir (ca. 15/16 Grad) entschied ich mich gegen ein langes Einschwimmen und versuchte mich am Ufer vorzubereiten, um nicht unnötig auszukühlen. Ich kam sehr gut weg, konnte mich ohne große Mühe in der ersten Gruppe halten und erreichte als 7. die Wechselzone zusammen mit den vermeintlichen Favoriten (McDonald, Kotschegarow, Lieto, Hoffmann).

In Schlagdistanz
Die Spitze mit Luke Bell war mit zwei Minuten in Schlagdistanz. Das war schon mal eine sehr gute Ausgangsposition und etwas, woran ich vor allem mit Ute Mückel (Danke!) den ganzen Winter über gearbeitet hatte. Den Abwärtstrend der letzten Saison konnte ich also umkehren und es war schön, daß im Rennen auch umsetzten zu können.

Der „German“ führt das Feld an
Also schälte ich mich blitzschnell aus dem neuen Sailfish G-Range Neo und es ging auf die schöne aber anspruchsvolle Radstrecke im Süden Utahs. Die „Gruppe“ kam unter der strengen Aufsicht des Chef-Kampfrichters Jimmi Ricitello gut voran und nach knapp 60 Kilometern erreichte ich das Führungsfahrzeug. Da kurz darauf mein Homestay-Dad an einer Verpflegungsstelle als Helfer eingesetzt war, ergriff ich gleich mal die Initiative und die Caldwells waren natürlich saustolz, daß ihr „German“ das Rennen anführte. Die Gruppe wollte und konnte ich aber auch an „The Wall“ (es gibt bei jedem Ironman einen Hügel mit dem Namen) nicht sprengen und so ging es in die lange Abfahrt zurück nach St. George. Hier schoss der spätere Sieger Michael Weiss zur Spitze auf, attakierte sofort und niemand konnte folgen.


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