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Ironman South Africa 2015: Frederik van Lierde souverän, Swallow widmet Sieg Linda Scattolin

29. März 2015 von Christine Waitz

Foto: Ralph SchickPort Elisabeth, 29. März 2015 – Es war das erste große Ironmanrennen der Saison. Kein Wunder. 4.000 Punkte für das Kona Pro Ranking lockten zahlreiche Profis in die Nelson Mandela Bay. Das es dann so eindeutig werden würde, hätte niemand erwartet. Frederik van Lierde siegte souverän vor Ivan Rana. Das Damenrennen entschied nicht ganz so deutlich, doch mit Entschiedenheit, Jodie Swallow für sich.


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Ein dicht gedrängtes Männerfeld entstieg der Nelson Mandela Bay nach 51:05 Minuten. Sylvain Sudrie führte die große Favoriten-Riege in die erste Wechselzone. In der Gruppe: Maik Aigroz, Johann Ackermann, Frederik van Lierde, Konstantin Bachor, Ivan Rana und einige mehr.

Im Rennen der Damen keine Überraschung: Jodie Swallow benötigte 55:22 Minuten und hatte sich bereits nach dem Auftakt über zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Camilla Pedersen. Diana Riesler erreichte nach 1:01:01 Stunden als Fünfte das Schwimmziel.

Van Lierde stark auf der zweiten Hälfte

Foto: Ralph Schick, freiZunächst begaben sich rund 15 Athleten auf die Radstrecke. Bald schon jedoch, ergriff van Lierde das Zepter. Mit ihm konnten Sylvain Sudrie, Kyle Buckingham und Bertrand Billard zunächst zwar noch mithalten. Doch mit aufkommendem Wind und zunehmender Hitze dünnte sich das Feld aus. Zunächst verlor Buckingham den Anschluss, bevor auch die beiden anderen Konkurrenten den Belgier ziehen lassen mussten. Von da an baute er seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach 4:32:45 Stunden stellte er sein Rad wieder ab. Bas Diederen und Kyle Buckingham folgten bereits mit erheblichem Abstand.

Swallow lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Jodie Swallow ließ sich derweil nicht aus der Ruhe bringen. Auf knapp zwei Minuten war die Dänin Pedersen bis zur zweiten Wechselzone herangekommen. Wirklich ernsthaft in Gefahr war Swallows Führung bis dahin jedoch nicht. Auf Platz drei hatte sich mit starker Radleistung Diana Riesler positioniert.
Ingo Kutsche, freiWährend Swallow auf der Laufstrecke stoisch ihr Tempo vorne weg lief, tat sich hinter ihr etwas. Nach dem Halbmarathon schob sich zunächst Diana Riesler an die zweite Position. Doch hinter ihr hatte bereits Lucy Gossage zum Angriff geblasen, überholte erst Camilla Pedersen und schließlich auch die Deutsche. An Swallow jedoch kam an diesem Tag niemand heran. Sie siegte nach 9:26:56 Stunden vor Gossage und Susie Cheetham. Diana Riesler musste sich am Ende mit Rang fünf hinter Camilla Pedersen begnügen.

Jodie Swallow, die hier im letzten Jahr Dritte war, widmete ihren Sieg der kürzlich nach einem Trainingsunfall verstorbenen Linda Scattolin. Die Italienerin befand sich in der Vorbereitung auf den Ironman Südafrika und hätte mit der Startnummer 77 an den Start gehen sollen.

Ergebnisse Männer

1. Frederik van Lierde, 8:16:34
2. Ivan Rana, 8:30:44
3. Bart Aernouts, 8:35:58
4. Matt Trautmann, 8:37:20
5. Eneko Lanos, 8:37:49

13. Marc Duelsen, 8:54:15
14. Michael Rünz, 8:57:42

Ergebnisse Damen

1. Jodie Swallow, 9:26:56
2. Lucy Gossage, 9:31:20
3. Susie Cheetham, 9:33:02
4. Camilla Pedersen, 9:35:25
5. Diana Riesler, 9:38:16
6. Eva Wutti, 9:40:22
7. Britta Martin, 9:45:33
8. Astrid Ganzow, 9:50:29
9. Caitlin Snow, 9:55:03
10. Sonja Tajsich, 10:01:29

Zu den Ergebnissen.

Foto: Ralph Schick, Ingo Kutsche

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