Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Wettkampf > Interview1 > Ironman Regensburg 2011:
Interview mit dem AK25-Sieger 2010

Ironman Regensburg 2011:
Interview mit dem AK25-Sieger 2010

5. August 2011 von Ralph Schick

Bei der Premiere des Ironman Regensburg 2010 wurde das Profi-Starterfeld von zwei Agegroup-Athleten durcheinander gewürfelt. Einer davon war Stefan Richter, der sich in den Top-Ten des Starterfeldes positionieren konnte. Auch in diesem Jahr steht Stefan Richter, der Altersklassensieger in der AK25 beim Ironman Regensburg 2010 wieder am Start. Er hat uns spannende Details über seine Vorbereitung und einige Tipps zur Wettkampfstrecke verraten.


Triathlon Anzeigen
Im letzten Jahr hast du deine Altersklasse gewonnen und warst Gesamt-Zehnter beim Ironman Regensburg. Was ist dein Ziel in diesem Jahr?

Letztes Jahr war ich gut in Form, ich habe aber gemerkt, dass noch mehr drin ist, also habe ich dieses Jahr alles daran gesetzt meine Bestzeit um 10-15 Minuten zu verbessern. Das hätte dann auch für eine ähnlich gute Endplatzierung gelangt. Anscheinend habe ich es aber übertrieben, seit einigen Wochen leide ich an einer Fußverletzung, daher steht mein Start am kommenden Sonntag noch in Frage. Ich warte auf das Urteil vom Arzt und werde über meinen Start am Samstag entscheiden.

Wie lange bereitest du dich auf die eine Langdistanz vor? Wieviel trainierst du für eine Langdistanz?

Mein Trainingsjahr beginnt immer im Oktober/November mit allgemeinem Training, je näher der Wettkampf rückt, desto gezielter wird das Training. Als Nicht-Profi kann ich nur schwer mehrere Monate in die Zukunft planen. Die ganz spezielle Vorbereitung auf einen Ironman beginnt etwa zwei Monate davor. Normale Wochen haben 8-14 Trainingsstunden, mehr als 16h schaffe ich leider nur sehr selten. Im Trainingslager sind es 40 Stunden und mehr.

Hast du dein Training im Vergleich zum letzten Jahr umgestellt? Wenn ja, was hast du verändert?

Ich versuche mein Training stetig weiterzuentwickeln um den Körper mit neuen Reizen aus der Reserve zu locken. Das spiegelt sich aber nur in den vereinzelten Trainingseinheiten wieder, nicht im großen Ganzen. Dieses Jahr habe ich zum Beispiel vermehrt Wert auf progressive Dauerläufe gelegt.

Die Wettervorhersage ist nicht so berauschend? Was wirst du am Sonntag anziehen?

Ich werde am Sonntag meinen standardmäßigen Sailfish Zweiteiler tragen, bei Wind und Regen zusätzlich eine Windjacke. Primär bleibe ich aber optimistisch und hoffe auf 30°C und Sonne pur.

Wen siehst du als Favorit im Rennen?

Das Rennen hat ein ausgeglichenes Profistarterfeld, einen klaren Favoriten kann ich nicht erkennen.

Welche Tipps kannst du den Athleten geben, die den Ironman Regensburg zum ersten Mal absolvieren?

Der Kurs ist eine Genießer-Strecke, insbesondere der lange Anstieg der auf dem Rad zweimal zu überwinden ist, ist sehr schön. Der Schwimmstart ist ziemlich eng, wer hier etwas ängstlich ist sollte sich an die Seite stellen oder vorne weg schwimmen. Die Radstrecke hat jeweils zu Beginn der beiden Runden einen langen Anstieg – hebt euch beim Ersten noch genug Körner für den zweiten Anstieg auf, der wird subjektiv deutlich länger sein als der Erste. Die Laufstrecke hat keine besonderen Herausforderungen.

Wann sehen wir dich als Triathlon-Profi?

Wieso das denn? Als Berufstätiger habe ich nicht die Zeit den Trainingsumfang eines Profis zu absolvieren, daher wird das wohl nicht möglich sein – halbe Sachen mache ich äußerst ungern. Dennoch sollte man niemals nie sagen.

 Danke für das Gepräch

Zur Website von Stefan Richter

Triathlon.de Anzeigen
 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden