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Ironman Regensburg 2010: Sonja Tajsich – Es wird atemberaubend

29. Juli 2010 von Christian Friedrich

Bild: Sonja Tajsich

Für Sonja Tajsich läuft die Saison bisher wie am Schnürchen. Beim Ironman Südafrika konnte sich die Profi-Triathletin bereits die Quali für Hawaii sichern und auch beim Citytriathlon in Heilbronn war keine schneller im Ziel. Der Ironman Regensburg wird nun ein Heimrennen für Sonja auf das sie sich dementsprechend freut.


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Warum hast Du Dich in der Planung für den IM Regensburg entschieden?
Als ich erfahren habe, dass Regensburg zweiter Austragungsort für einen deutschen Ironman wird, konnte ich es kaum fassen. In meiner Heimatstadt! Ich finde es ist ein absoultes MUSS, dort an den Start zu gehen und ich bin überzeugt, dass das die richtigste Entscheidung war. Die Atmosphäre wird atemberaubend und ich kenne viele, viele Leute am Straßenrand. Ich kann es kaum erwarten, dass der Tag endlich kommt!

Du startest mit der Startnummer 50, was einer 1 bei den Herren gleich kommt? Wäre es nicht mal an der Zeit die 1 auch bei den Frauen zu vergeben?
Bald werden die Organisatoren nicht umhin kommen, die 1 an eine Frau zu vergeben, wenn Chrissie Wellington so weitermacht…. :-)

Hast Du schon eine genau Streckenkenntnis und weißt was auf Dich zukommt?
Ich kann mir ziemlich gut vorstellen, was auf mich zu kommt – zumindest was die Radrunde betrifft. Die ist sehr schön und teilweise auch recht anspruchsvoll, was mir entgegen kommt. Einzig offen ist die Frage, wie windig es am Sonntag wird, denn die Strecke ist an manchen Abschnitten relativ windanfällig. Beim schwimmen bin ich noch sehr gespannt, wie die Wendepunktstrecke bei 2000 Athleten gelöst wird. Und das Laufen durch die Innenstadt wird ein absolutes Spektakel. Viel Kopfsteinpflaster – aber das hat ja dann jeder… :-)

Wo sind Deiner Meinung nach die Schwierigkeiten auf der Radstrecke. Wie sind die 1500 Höhenmeter einzuschätzen?
Es ist vorranig ein langer Berg (alles in allem 12 km), der zweimal gefahren werden muss. Schwierig wird auch für viele Athleten werden, dass das hintere Teilstück der Runde wellig ist. Wenn man denkt, man hat es geschafft, kommen immer wieder kleine Anstiege, die sehr kräftezehrend sein können.

Sollte es doch Neoverbot geben, schwimmst Du dann noch einen speziellen Schwimmanzug?
Wenn es Neoverbot gibt, dann bin ich dennoch gerüstet: Sailfish hat mir einen Worldcup-Anzug zur Verfügung gestellt, den ich über meinem Zweiteiler tragen kann.

Wenn Du Dir ein Wetter wünschen könntest, was wäre Dir am liebsten?
Am allertollsten wären 25 Grad und Sonnenschein. Mir persönlich ist es für das Rennen fast egal, aber ich denke dass bei 25 Grad die meisten Zuschauer kommen und das Rennen umso unvergesslicher wird.

Mit Platz 1 beim IM Südafrika lässt es sich wohl recht „locker“ an den Start gehen. Wie gehst Du das Rennen an?
Vollgas. Immer. Rennen ist Rennen. Ich bin top vorbereitet, war komplett gesund und unverletzt und möchte gerne zeigen, was ich drauf hab.

Wen Deiner Konkurrentinnen wirst Du besonders im Auge behalten müssen?
Alle. Ich weiß nicht, wer wie durch die Saison gekommen ist. Einige der Namen kann ich nicht einordnen. Überraschungsgäste? Newcomer? Frisch verheiratet? Da darf man nicht zu sicher gehen, sonst wird man böse im Rennen überrascht!

Was machst Du noch bis zum Saisonhöhepunkt auf Hawaii?
Erst zwei Wochen regenerative Bewegung, dann ein leichter moderater Aufbau über zwei Wochen und die ersten beiden Septemberwochen werde ich nochmals nach Lanzarote fliegen ins Trainingslager in mein bewährtes Hotel Costa Calero. Dann bin ich 10 Tage zuhause und am 25. September fliegen wir bereits nach Hawaii. Die Wochen werden vergehen wie im Flug…

Danke und viel Erfolg am Sonntag.

Vielen Dank

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