Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Training & Wettkampf > Wettkampfberichte > Ironman New Zealand 2009:
Benny Rossmann – Happy Ending

Ironman New Zealand 2009:
Benny Rossmann – Happy Ending

9. März 2009 von Christian Friedrich

benjamin-rossmann-3Beim zweiten Ironman des Jahres war Benjamin Rossmann einer von drei Profis aus Deutschland. Wie turbulent sein Neuseelandabenteuer wurde und wie es doch noch ein glückliches Ende gefunden hat, erfahrt Ihr in seinem Rennbericht.


Triathlon Anzeigen

Es deutete eigentlich alles auf einen guten Wettkampf hin. Bis auf das das Wetter, welches am Morgen des 7. März 2009 schon mit etwas Regen aufwartete. Aber die Außen- und die Wassertemperatur waren angenehm. Was aber überhaupt nicht gut war, dass es wenige Minuten vor dem Start noch stockfinster war. Die Offiziellen des Rennens hatten es schon am Vortag in der Wettkampfbesprechung angekündigt und eine Startverschiebung in Betracht gezogen…aber es wurde pünktlich um 6:45 Uhr gestartet.

Irrweg durch die Dunkelheit
Für die Spitze war das kein Problem, denn sie hatten ein Führungskajak mit einer Rundumleuchte, die ihnen den Weg wies. Das kleine Feld von 43 Profistartern zog sich rasch auseinander, und ich versuchte eine geeignete Gruppe zu bekommen, an der ich mich orientieren konnte. Aber ich war sehr schnell auf mich alleine gestellt und hatte so gut wie keine Orientierung. Und damit begann ein langer Irrweg.

Einfach nur hin und zurück, aber
Die Schwimmstrecke ist an sich total einfach zu schwimmen. Eine Wendepunktstrecke entlang der Küste mit circa 70 Metern Abstand zwischen Hin- und Rückweg. Ich konnte die kleinen Bojen aber aus der Ferne nicht erkennen und verwechselte sie mehrmals mit denen von der anderen Richtung. Dadurch schwamm ich einige Meter mehr. Wie viel kann ich nicht sagen, und für viele wird es sich anhören wie eine blöde Ausrede, aber ich denke schon, dass ich schneller als 1:09 Stunde auf 3,8 km schwimmen kann.


Seite: 1 2 3
Triathlon.de Anzeigen
 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden