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Ironman New York 2012: Premiere im Big Apple

10. August 2012 von Christine Waitz

Markus Thomschke freiNew York, 10. August 2012 – Dass man in New York um Superlative nicht herum kommt, das weiß jeder, der den Big Apple als Tourist schon einmal besucht hat. Und auch bei der ersten Ironman Austragung inmitten der Stadt bleibt man diesem Motto treu. 895 Dollar zahlt ein Starter, um die Premiere erleben zu dürfen. Auf der anderen Seite findet man ein beeindruckendes Profistarterfeld von 59 Athleten, die um sensationelle 4.000 Punkte für das Kona Pro Ranking und um 125.000 USD Preisgeld kämpfen.


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Und auch logistisch dürfte der Ironman New York sich auf höchster Ebene bewegen. Die Strecken mitten in der Stadt dürften nicht nur Anwohner, Touristen und Organisatoren fordern, sondern auch den Athleten einiges an Planungstalent abfordern.

Strecken im Herzen der Stadt

Das Schwimmen im Hudson River wird ein one-way-swim sein, der um 6:50 Uhr gestartet wird. Die Profis sollen ohne Neoprenanzug, die Agegrouper mit der schwarzen Gummi-Pelle schwimmen. Unklar ist allerdings, ob der Schwimm-Part überhaupt stattfindet, da aktuell die Wasserqualität zu wünschen übrig lässt. Wenn es ein Schwimmen gibt, werden die Athleten mit einer Fähre den Hudson River hinaufgefahren und starten in Wellen von der Fähre.
Kurz vor der George Washington Bridge befindet sich die Wechselzone 1. Das für Europäer eher ungewohnte Highway-Feeling gibt es dann auf der zweimal zu durchfahrenden Wendepunktsrecke des Radkurses. Und auch die Laufstrecke sollte mit traumhaften Ausblicken nicht geizen. Ebenfalls zwei Runden mit Wendepunktstrecke führen links und rechts des Hudson Rivers entlang und bieten bei der Überquerung der George Washington Bridge den Blick auf den Hudson River. Das Finish im Riverside Park gestattet dann einen fantastischen Blick auf Manhattan.

Großes Profifeld verspricht spannendes Rennen

Wenig Zeit für die Kulisse dürften sich die 38 Männer und 21 Damen im Profirennen gönnen. Denn es geht für einige um den U.S. Championship Titel, für alle geht es um 4.000 Punkte für das Kona Pro Ranking und satte 125.000 Dollar Preisgeld. Nicht verwunderlich also, dass sich viele amerikanische Profis sowie zahlreiche starke ausländische Athleten um den Jackpot streiten werden. Die komplette Liste an Topathleten würde deswegen auch den Rahmen dieses Vorberichts sprengen. Und trotzdem wollen wir einen kurzen „spot on“ auf einige Profis legen.

Paul Ambrose gewann im Mai den Ironman Australia, Jordan Rapp gewann im Mai den Ironman Texas, Ronnie Schildknecht, Gewinner des Ironman Switzerland hat kurzfristig zurückgezogen. Und dann gilt es noch Namen wie Luke Bell, Chris McDonald, Maik Twelsiek, Joszef Major und Jason Shortis mit in den Topf zu werfen.

Mit Marcel Bischof, Daniel Müller und Michael Wetzel, Markus Thomschke und Christian Brader sind auch fünf deutsche Profis am Start. Markus Thomschke verriet uns vor dem Rennen: „ Ich möchte schauen, ob die Form von Frankfurt und Antwerpen noch da ist. In diesem Super-Starterfeld bin ich vor allem hier, um zu lernen, Erfahrungen und Wettkampfhärte zu sammeln. Klar will ich alles geben aber es hängt auch viel von der Tagesform ab. Mal schauen was geht.“

Das Damenfeld

Allen voran steht dort Mary Beth Ellis, die drei Siege in ihren letzten drei Rennen stehen hat. Doch Topstarter wie Dede Griesbauer, Sara Gross, Caitlin Snow, Lucy Zelenkova, Kate Bevilaqua und Rebekah Keat werden sich auch im Damenfeld die verlockenden Prämien nicht so einfach entreißen lassen.

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